Sichuan
Sichuan hat schöne Landschaft. Früher sagte man, „Die schönsten Landschaften in China sind in Bashu“. 85% Pandabären, die den nationalen Schatz Chinas genannt werden, leben in den hohen Gebirgen im Nordwesten von Sichuan. Jiuzhaigou, Huanglong, der Riesenbuddha am Leshan-Berg und Wolong wurden von der UNESCO in die „Liste der natürlichen und kulturellen Erben der Welt“ und das Netz „Mensch und Natur“ aufgenommen.
Sichuan hat eine vielgestaltige Topographie mit Hochebene, Gebirgen, Schluchten, Becken, Hügeln, Tiefebene, Flüssen, Seen, heißen Quellen, Wasserfälle und Höhlen. Besonders schön ist das Hengduan-Gebirgsgebiet, das eines der größen Waldgebiete und Weidegebiete Chinas ist. Hier gibt es Schneegipfel und Urwarld. Die Flüsse Jinsha, Yapan, Dadu und der Min strömen dazwischen und so entstanden viele wundervolle Landschaften.
Sichuan hat eine lange Geschichte und großartige Kultur, es wird als „das Land des Reichtums und der Fülle“ bezeichnet.
In Sichuan leben Angehörige von nationalen Minderheiten, z.B. Tibeter, Yi, Qiang und Naxi. Es gibt eine bunte Vielfalt von Sitten und Gebräuchen.
Chengdu
Die Strohhütte von Do Fu
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Die Strohhütte von Du Fu liegt am Huanhua-Bach westlich von Chengdu. Sie ist der ehemalige Wohnsitz von Du Fu, des großen Dichters aus der Tang-Dynastie. Bis heute gut bewahrte Gebäude sind Da Xie, die Halle der Gedichte, der Gongbu-Ahnentempel und der Gedenktafelpavillon.
Der Tempel des Herzogs von Wu
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Der Tempel des Herzogs von Wu liegt im Süden von Chengdu, hat eine Fläche von 37 km2 und wurde in der Spätzeit der Westlichen Jin-Dynastie gebaut, um des Militärführers Zhuge Liang aus der Zeit der Drei Reiche zu gedenken. Der Tempel wurde zu Beginn der Ming-Dynastie mit dem nahen Tempel des Kaisers Liu Bei aus der Han-Dynastie zusammengelegt.
Der Staudamm Dujiangyan
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Dujiangyan auf dem Min-Fluß am Qingcheng-Berg, 55km entfernt von Chengdu, ist ein großes Wasserbauprojekt, das seit über 2000 Jahren eine wichtige Rolle gegen Hochwasser und für die Bewässerung spielt. Damit ist die Chengdu-Ebene zu einer Gegend des Reichtums und der Fülle geworden. Das Landschaftsgebiet Dujiangyan ist schön und reich an kulturellen Relikten.
Der Qingcheng-Berg (der Blaue Stadt- Berg)
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Der Qingcheng-Berg (der Blaue Stadt-Berg),gelegen in der Stadt Dujiayan, ist ein bekanntes taoistisches Heiligtum. Er erhielt seinen heutigen Namen, weil der Berg wie eine blaue Stadt aussieht.Er ist einer der Ursprungsorte des Taoismus. Die Jiangfu-Halle, die Himmelsmeister-Höhle, die Shangqing- und die Yuqing-Halle sind gut erhalten. Sie sind alle von Kiefern und Zypressen umringt.
A’ba
Jiuzhaigou
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Das Jiuzhaigou-Gebiet liegt 450 km weit von Chengdu. Da es in der Schlucht 9 Dörfern gibt, kam es zu dem Name. Schöne Seen, Wasserfälle, Schneeberge und Urwald-die Landschaften sind hier sehr wechselhaft mit den vier Jahreszeiten. Jetzt sind schon 6 Landschaftsgebiete erschlossen: der Baojing-Felsen, Shuzheng, Rize, der Schwert-Felsen, Changhai und Zharu. Jiuzhaigou wurde 1992 in die Liste des „Natürlichen und kultuellen Erbes der Welt“ aufgenommen.
Huanglong
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Das Gebiet Huanglong befindet sich im Kreis Songpan und grenzt an Jiuzhaigou. Es ist 340 km entfernt von Chengdu. Auf dem langen milchgelben Berghang, der 300-3558 m über dem Meeresspiegel liegt, sind tausend tiefe und flache Buntteiche mit wechselhaften Farben, man nennt sie „Jadeteiche“. Das Gebiet besteht aus Huanglong, der Mouni-Schlucht, dem Danyuan-Tal und Xuebaoding. 1992 wurde es von der UNESCO in die Liste der „Natürlichen und kulturellen Erbes der Welt“ aufgenommen.
Der Berg Siguniang
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Der Berg Siguniang ist der höchste Berg der Gonglai-Bergkette. Am Rand des Qilian-Gebirgszuges stehen von Norden nach Süden vier aufeinanderfolgende Schneeberge. Der mit Schnee bedeckte und höchste Gipfel ist gefahrvoll. Auf halber Höhe des Berges sind Gletscher, im Tal fließt ein heller Bach und überall sind Blumen. Hier ist ein ausgezeichneter Ort für Bergsteiger und Urlauber.
Leshan und Meishan
Leshan
Leshan liegt am Zusammenfluß der Flüsse Qingyi, Dadu und Min. Da hier viele Haitang (ein herbfruchtiger Zierapfel) wachsen, nannt man die Stadt „das aromatische Reich von Haitang“.
Der Riesenbuddha am Berg Leshan
Der Riesenbuddha von Leshan befindet sich östlich von Leshan und 160 km nördlich von Chengdu. Er ist ein in eine Felswand gehauerner sitzender Buddha. Im Jahr 713 begann man mit der Arbeit, die über 90 Jahre dauerte. Der Buddha ist 71 m hoch und der größte Steinbuddha der Welt.
E’mei-Berg
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Der E’mei-Berg liegt in der Stadt E’meishan, 140km südwestlich von Chengdu und 33km östlich vom Leshan-Berg. Er ist einer der vier berühmten buddhistischen Berge Chinas. Die hauptsächlichen Sehenswürdigkeiten sind der Baoguo-Tempel, der Qingyin-Pavillon, die Terrasse Hongchun-ping, der Xian’e-Tempel, das Kloster Xixiangchi, Jinding, der Wannian-Tempel und die Bailong-Höhle. 1997 wurden der E’mei-Berg und der Riesenbuddha von Leshan in die Liste des „Natürlichen und kultuellen Erbes der Welt“ aufgenommen.
Das Sanxingdui-Museum
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Im Jahr 1929 hatte ein Bauer in Guanghan beim Graben von Wasserkanälen zufällig Überreste einer alten Siedlung entdeckt. Diese entpuppten sich als Zeugnis einer etwa 3000 bis 5000 Jahre alten Zivilisation. Dabei konnten viele Gemeinsamkeiten mit ähnlich alten Funden aus Zentralchina festgestellt werden. Aber zahlreiche Unterschiede geben noch immer Rätsel auf und verleihen diesen Funden etwas Mysteriöses. Auf deutsch heißt Sanxingdui soviel wie „3-Sterne-Hügel".
Die Gesamtfläche der Sanxingdui-Ruinen beträgt 12 Quadratkilometer. Im Zentrum der Ruinen befindet sich eine alte Stadt, die an drei Seiten - nämlich im Westen, Süden und Osten - von einer Stadtmauer umgeben wurde. Diese war zwischen 8 und 10 Meter hoch. Der Verlauf der Mauern ist auch heute noch gut erkennbar. Im Norden gab es keine Stadtmauer, denn hier bot der Fluss Yanjiang der Stadt einen natürlichen Schutz. Die alte Stadt war etwa 4 Quadratkilometer groß. Innerhalb der Stadt haben Archäologen viele Gebäuderuinen entdeckt. Daraus werden die verschiedenen funktionalen Bereiche der Stadt gut erkennbar, so gab es bestimmte Viertel speziell für Paläste, für Werkstätten oder für Friedhöfe. Die Häuser zur damaligen Zeit waren viereckig oder rund. Die Wohnungen hatten meist 2 Etagen, oben wohnten die Menschen und unten wurden Haustiere gehalten.
Die Sanxingdui-Ruinen in Guanghan in der südwestchinesischen Provinz Sichuan werden von chinesischen Historikern und Archäologen als das ,,neunte Weltwunder" bezeichnet. Denn hier wurden Zeugnisse einer 3000 bis 5000 Jahre alten Hochkultur entdeckt. In der Ausstellung können Besucher auch eine 1 Meter 72 hohe Bronzefigur sehen. Sie trägt eine lange mit Drachen versehene Robe und stellt vermutlich den Hauptmagier des Königreichs dar. Magier gehörten in der damaligen Zeit zur herrschenden Schicht. Da die Menschen damals große Ehrfurcht vor Göttern hatten, waren Magier im Alltagsleben von besonderer Bedeutung. Sie waren eine Brücke zwischen Menschen und Göttern.
Bis heute wurden etwa 1000 historische Kulturgegenstände aus den Ruinen geborgen. Sie sind allesamt im Sanxingdui-Museum ausgestellt. Eine weitere Attraktion im Sanxingdui-Museum sind die Bronzefiguren mit den unterschiedlichen Grimassen, verschiedenartige Bronzemasken, Bronzevögel und -tiere sowie Ton-, Jade- und Goldgegenstände im charakteristischen lokalen Stil.
Wie entstand das Königreich um Sanxingdui? Wie lange existierte es? Wie ging es zugrunde? Woher kommt der Ursprung der Sanxingdui-Kultur? Wie sahen Staatsmacht und Religion aus? Was genau bedeuten die Bilderinschriften auf den Gegenständen? Dies alles sind bis heute Rätsel. Die chinesischen Archäologen werden in Zukunft noch mehr Zeit und Kraft in die Erforschung der Sanxingdui-Ruinen stecken, um diesen Rätseln auf die Spur zu kommen.