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Yunnan Provinz
 
Yunnan Provinz ist ohne jeden Zweifel eine der vielfältigsten Gebiete Chinas. Die Provinz vermischt bergige Landschaften im Innern mit tropischen Wäldern im Süden. Während Sie noch beeindruckt vom Sonnenschein sein werden, der durch den immerwährenden Schnee noch reflektiert wird, genießen Sie gleichzeitig ein Klima aus Sonnenschein und angenehmen Temperaturen. Im Süden von Yunnan können Sie den tropischen Wald mit seinen 18000 Pflanzenarten, Asiatischen Elefanten und den geschützten “Goldenen Affen” Yunnans genießen. Neben der Natur birgt Yunnan auch 25 Minderheitenvölker, die alle ihre eigenen Beispiele von Kultur, Sprache und Menschen haben.
 
Yunnan- Allgemeine Infos
 
Lage Yunnans
Yunnans 394000 km2 große Fläche befindet sich im Südwesten Chinas. Die Provinz wird durch Sichuan und Tibet im Nordwesten, sowie Myanmar und Laos im Südwesten eingegrenzt. Aufgrund seiner Lage stand Yunnan schon von jeher unter dem Einfluß der angrenzenden Länder, was zu Auseinandersetzungen um die Zugehörigkeit der Provinz zu China führte.
 
Hauptstadt von Yunnan
Die Hauptstadt Yunnans ist Kunming. Die Stadt verfügt über eine große Geschichte, die mehr als 2000 Jahre zurückgeht. Während dieser gesamten Zeitspanne wurde Kunming immer wieder von Dynastien eingenommen und erlebte mehrere Rebellionen. Heute hat Kunming eine Bevölkerung von 1,5 Millionen Einwohnern, und bietet eine beträchtliche Anzahl an Sehenswürdigkeiten, auch wenn es das Klima ist, das Kunming für Touristen wohl am meisten attraktiv macht.
 
Bevölkerung
Yunnans 34 Millionen Einwohner sind in 25 offiziell anerkannte Minderheiten unterteilt, die alle ihre eigene Kultur, Sprache und Charaktere haben. Deshalb ist Yunnan die Provinz mit den meisten Minderheiten in China. Offiziell erkennt China 55 Minderheiten an, was bedeutet, dass sich fast die Hälfte davon in Yunnan versammelt findet. Der wesentlichste Hauptgrund dafür ist die Lage zwischen mehreren anderen Ländern. Das brachte mit sich, dass die Provinz jahrhundertelang von vielen anderen Kulturen und Ländern beeinflußt wurde.
 
Wetter in Yunnan
Die vielfältige Landschaft Yunnans macht es schwierig, ein bestimmtes Klima zu definieren. So ist es einfacher, das Land in Klimazonen zu unterteilen. Man kann in Yunnan 3 Klimaarten vorfinden, die zusammen auch als das “Dreidimensionale Klima” bezeichnet werden:
 
gemäßigt,
subtropisch und
tropisch
wechseln über 4 Regionen: die flachen, heißen Flußtäler, Berggebiete und eisige Hochländer. Die Jahreszeitenschwankungen sind klein, während die Schwankungen von Tag-zur-Nacht Temperatur im Gegensatz wesentlich größer sind.
 
Die Durchschnittstemperatur ist die niedrigste des Nordwestens, von 7 Grad Celsius nach Süden mehr und mehr ansteigend zu 22 Grad Celsius Durchschnittstemperatur in der Yuanjiang Flußebene. Die Regenzeit beginnt im Mai und dauert bis Oktober und verzeichnet mit 83% die stärksten der reichlichen Regenfälle von jährlich 750 mm bis 1750 mm.
 
Geschichte Yunnans
Betrachtet von einem historischen Gesichtspunkt aus, ist Yunnan immer ein eher vages Territorium des chinesischen Kaiserreichs gewesen. Die Lage an der südwestlichen Ecke Chinas und die hier stark verbreitet lebenden Minderheiten ließen immer das Gefühl aufkommen, diese Region würde sich zur Unabhängigkeit entwickeln.Yunnan war deshalb auch zeitweilig zu Burma zugehörig gezählt worden.
 
Han Dynastie
Im Jahre 109 v.Chr. gab Kaiser Wu dem General Guo Chang die Order, in den Süden zu gehen und dort die Yizhou Provinz sowie 24 Regionen zu gründen. Die Hauptstadt sollte sich in der Dianchi Region, heute Jinning, befinden, eine andere Region wurdeYunnan benannt.    
Um den Handel zwischen Burma und Indien auszudehnen, schickte Kaiser Wu zudem auch Tang Meng, um den “Fünf-Fuß-Weg“, umbenannt in „Südwestlicher Barbarenweg“ zu erhalten und auszuweiten.
 
Während dieser Zeit verbesserte sich Yunnans Landwirtschaft zu einem großen Teil. Die Einwohner Yunnans benutzten Werkzeuge aus Bronze, und hielten einen diversen Viehbestand. Dieses Volk ist heute als das Tai-Volk bekannt.
Im Jahre 109 n.Chr. gründete der Han-Hof die Grafschaft Yunnan als Kommandatur. Die Han benannten die Grafschaft mit Yunnan wegen ihrer Lage am Süden des Berges Yun. Zu jenen Tagen war Yunnan County schon Heimat vieler unabhängiger Königreiche und unterschiedlicher Minderheiten.
 
Yuan Dynastie
Die Yuan Dynastie war das erste Regime in China, das Yunnan unter eine strikte administrative Kontrolle stellte. 1253 drangen Kublai Khan’s Mongolen in die Yunnan Provinz ein, und mehrere einheimische Regime, inklusive des die Kontrolle habenden Dali Königreiches, mußten auf ihren Thronen verzichten. Yunnan wurde zu einer Provinz des Kaiserreiches Kublai Khans, dennoch machten die lokalen Autoritäten Yuans mit den früheren Oberhäuptern weiter, sie waren nur gezwungen, hohe Steuern zu bezahlen. Nach dem Fall der Yuan Dynastie verfiel die Yunnan Provinz regelrecht in Chaos und Anarchie
 
Ming Dynastie
Die Nachfolger der Yuan, die Ming Dynastie, hatte bis 1381 nicht sehr viel Interesse an der Yunnan Provinz. Die Regierung erlaubte General Mu Ying, Zhu Yuanzhang’s Pflegesohn, ein erbfeudales System in der Provinz zu errichten. Durch die Hilfe der Ming Dynastie gewann die Mu Familie an großem Einfluß in der Yunnan Provinz.
 
Seit dem Ende des 15. Jhrdts. begann die Toungoo Dynastie Burmas sich für das Territorium Yunnans zu interessieren. Im 16.Jhrdt. widerstand die Armee des Gouverneurs von Yunnan, Chen Yongbin, eine Invasion der burmesischen Armee. Nach dem Krieg ließ Chen Yongbin acht Pässe an der Grenze von Tengye entlang errichten, um die Grenzen des Territoriums zu markieren.
 
Qing Dynastie
Nach dem Fall der Ming Dynastie in Nordchina, war Yunnan mit Zhu Youlang an der Spitze das letzte verbliebene Terriorium der Ming. Mit der Unterstützung von Rebellen und Loyalisten kämpfte Zhu Youlang gegen die Qing, selbst als diese bereits Kunming-Stadt im Jahre 1659 einnahmen. Zhu Youlang und seine Armee floh von Yunnan nach Burma, dort nach Asyl suchend. Unglücklicherweise wurden sie aber dort gefangengenommen. Die Anhänger Zhu Youlang’s zerstörten den Norden Burmas in einem Versuch, ihn zu retten. General Wu Sangui fiel 1662 in Burma mit seiner Armee ein, um die Aushändigung Zhu Youlangs zu fordern. Und obwohl König Pye dies zuerst verweigerte, entschied er schließlich doch, Zhu Youlang zu übergeben.
 
Reise nach Yunnan
 
Mit dem Flugzeug
Kunming ist das Transportzentrum der Yunnan Provinz. Der Flughafen befindet sich im Südosten Kunmings, 7,5 km vom Stadtzentrum entfernt. Vom Flughafen aus fahren verschiedene Busse, die den Flughafen mit der Stadt selbst verbinden.
 
Kunmings Flughafen ist einer der 5 internationalen Flughäfen Chinas. Jeden Tag fliegen 11 internationale Airlines zu 8 wichtigen asiatischen Städten, 2 Flüge nach Hong Kong und Macau und mehr als 40 Flüge zu wichtigen Städten in China. Auch für Reisen innerhalb der Yunnan Provinz ist Kunming der Hauptstartpunkt für Reisende. Von Kunming aus gibt es direkte Flüge zu allen größeren Städten Yunnans: Dali, Lijiang, Shangri-La sowie in die Xishuangbanna Region.
 
Mit dem Zug nach Kunming
Kunming hat vier Bahnstationen sowie einen Hauptbahnhof. Der Hauptbahnhof ist Nanyao Railway Station, der 4 km vom Stadtzentrum entfernt ist. Ab Nanyao fahren jeden Tag Züge zu allen wichtigen Städten Yunnans ab.
 
Der Bahnfahrkartenschalter befindet sich in Kunshi Lu 19 und hat von 8.00 Uhr bis 19.30 Uhr geöffnet. Es wird empfohlen, die Fahrtickets mindestens 7 Tage im Vorraus zu buchen.
 
Der zweite Bahnhof ist der “Nordbahnhof”, der sich 3,2 km außerhalb des Stadtzentrums befindet. Dieser Bahnhof ist ein wichtiger Transferpunkt, wenn man weiter nach Hanoi oder irgendwo anders in Vietnam reisen will. Zwei Züge fahren jede Woche nach Vietnam ab, und zwar freitags und sonntags.
Es ist nicht möglich, ein Visum für Vietnam in Kunming zu erhalten. Falls Sie also eine Reise nach Vietnam planen, sollten Sie sich versichern, ihr Visum bereits im Vorraus in Guangzhou, Peking, oder einer anderen der großen Städte zu holen.
 
Mit dem Bus
Das Auobahnsystem wurde in den letzten Jahren wesentlich verbessert. Von Kunming aus ist es jetzt möglich, mit dem Bus zu allen wichtigen Städten Chinas zu gelangen. Obwohl es viele Möglichkeiten gibt, den Bus zu nehmen, wird empfohlen, nur an den Hauptbushaltestellen einzusteigen, da es sonst eher unwahrscheinlich ist, noch einen Bus mit freien Sitzplätzen zu finden.
 
Die Hauptbusstation ist die “Kunming Passenger Transport Bus Station” (Kunming Passagiertransportstation). Diese Station befindet sich gleich am Nanyao Hauptbahnhof. Hier finden Sie einfach alle der “normalen” Buslininen, die Sie zu den meisten Sehenswürdigkeiten der Provinz bringen werden.
 
Besichtigungen in Yunnan - Einführung
Die Yunnan Provinz ist ohne jeden Zweifel eines der vielschichtigsten Gebiete ganz Chinas. Die Provinz mischt bergige Landschaften im Landesinnern mit tropischen Wäldern im Süden. Inmitten der herrlichen Natur werden Sie alle der Minderheitenvölker mit ihren einzigartigen kulturellen Charakteristiken finden. Orte wie Kunming, Lijiang oder Dali, bieten Ihnen eine Überfülle an Kultur, Sehenswürdigkeiten und herrlicher Natur, ganz abgesehen von den “Naturwundern” wie: "Der steinerne Wald", Yulongxue Shan oder die "Tigersprungschlucht“.
 
 
Kunming-Stadt
Kunming ist die Hauptstadt der Yunnan Provinz. Der Name Kunming bezieht sich auf das “Kunmi-Volk”, eine Minderheit, die komplett verschwunden ist. Die Stadt, die sich „südlich der Wolken“ befindet, verfügt über eine ganze Reihe von Tempeln und Pagoden. Auch wenn Kunming bisher immer unter dem Einfluß der angrenzenden Länder stand, verwandelt es sich doch gegenwärtig sehr schnell zu noch einem weiteren wirtschaftlichem Zentrum Chinas.
 
Yuantong-Tempel
Dieser buddhistische Tempel befindet sich im Norden der Stadt. Die Anlage ist ein faszinierendes Areal, das Sie durch wunderschöne Gärten bis hin zum „Achteckigen Tempel” der Göttin Guayin führt. Im Hauptgebäude des Tempels werden Sie eine große marmorne Buddha-Statue vorfinden.
 
Nancheng Gusi
Nancheng Gusi ist die Hauptmoschee der “Hoei”, der Muslime Kunmings. Um die Moschee herum befinden sich eine Menge an islamischer Restaurants und Geschäfte.
 
Xisita
Xisita ist die West-Pagode, die sich im Süden der Altstadt befindet. Sie wird deshalb West-Pagode genannt, weil sie eine von ursprünglich zwei Pagoden ist. Die andere Pagode, die Ost-Pagode, ist zusammen mit vielen Tempeln durch ein Erdbeben zerstört worden.

 
 
Kunmings Umgebung und Shilin
Kunmings Umgebung
Das Gebiet um Kunming herum könnte wohl für den Entdeckertouristen attraktiver sein, als die Stadt selbst.
 
Jindian
Jindian ist der “Goldene Tempel”, auch als der “Kupferne Tempel” bekannt. Der Tempel, der sich im Nordosten der Stadt befindet, ist ein Taoistisches Gebetshaus. Er wurde auf einem Berg errichtet, der von einem Pininienwald umgeben ist. Der Tempel ist einer der wenigen Tempel in China, die aus Metall gefertigt wurden.
 
Qiongzhusi 
Der Name Qiongzhusi bedeutet in deutscher Übersetzung soviel wie “Bambus-Tempel”. Der Tempel dieses Namens befindet sich auf der Nordwestseite der Stadt. Er zeigt 500 “Luohan-men”, das ist ein Buddhist, der die innere Bedeutung des Lebens gefunden hat, und deshalb nicht wiedergeboren wird, sondern die Unsterblichkeit erlangt hat. Man kann Luohan-Statuen auch an vielen anderen Orten in China finden, aber die Qiongzhusi Luohan-Figuren sind besonders aufgrund ihres tiefen Gesichtsausdrucks einzigartig.
 
Weitere Sehenswürdigkeiten in der Nähe von Kunming:
    Dian Chi: Dian-See
    Daguanlou, Daguan Gongyuan: Daguan Turm und Park
•    Yunnan Minzu Cun: Dorf der Nationalitäten
    Xishan Berg
    Longmen: Drachentor
    Huating Tempel
•    Taihua Tempel
•    Sanqing Tempel
 
Shilin: "Steinerner Wald"
 
120 km von Kunming-Stadt entfernt, können Sie eines der „Naturweltwunder“ sehen, und zwar Shilin. Shilin ist eine riesige Formation aus eselsgrauen Felsen, die nach oben spitz wie “Säulen zum Himmel” zulaufen, und aufgrund dieser Erscheinung auch als “Steinerner Wald” bekannt ist. Das gesamte Areal von Shilin war einst komplett vom Meer bedeckt. Als das Meer begann, sich abzusenken, formte die Erosion die Steine zu diesem beeindruckenden „Wald“, der er heute ist
 
Dali
Dali liegt im Westen Kunmings. Die Stadt ist berühmt für ihren Marmor (Dalishi), aber ist unter Touristen wahrscheinlich vor allem wegen ihrem Ambiente berühmt. Die Zeit scheint hier schon vor Jahrhunderten stehen geblieben zu sein. Das gemütliche und entspannte Ambiente verleiht ihnen das Gefühl eines echten alten chinesischen ländlichen Flairs.
 
Dali Bowuguan
Dies ist das Dali Museum, das noch in altem Sowjet-Stil dekoriert ist. Das Museum stellt Bronze, Keramiken und natürlich Marmor vom 8.Jhrdt. bis zum 10.Jhrdt. n.Chr. aus. Leider bietet das Museum kaum englischsprachige Erläuterungen an, was es weniger interessant erscheinen lassen könnte.
 

 
Yangren Jie
Dies ist die chinesische Übersetzung für “Straße der Fremden”. Die Erklärung für diesen Namen besteht darin, daß sich an dieser Straße entlang eine ganze Anzahl von westlichen Restaurants und, natürlich, Souvenir-Shops befinden. Hier können Sie ihre Heimatgerichte wie Apfelkuchen, Cheeseburger oder auch Pizzas wiederfinden. Manchmal ist es schwer, diese als solche auch zu erkennen, aber der Geschmack wird Sie sicherlich dennoch an Zuhause erinnern. Die Besucher, die nicht wollen, hier an die Heimat erinnert zu werden, können hier auch alle der lokalen Spezialitäten, sowie auch Tibetisches Essen finden.
 
Erhai-Hu
Der See von Erhai ist ungefähr 10 Minuten von Dali entfernt, wenn man mit dem Fahrrad dorthin fährt. Er wird sicherlich einer der größten Seen sein, die Sie überhaupt in China gesehen haben. Wenn man am Zonghe Tempel steht, hat man einen besonders klaren Blick auf die Fischer auf dem See. Diese benutzen Kormorane, um Fische zu fangen. Die Vögel sind durch Seile angebunden, und tauchen so ein, um Fische zu fangen. Sobald die Vögel einen Fisch gefangen haben, picken die Fischer den Fisch aus den Schnäbeln.
 
Der See ist auch der beste Weg, um das Wase-Dorf zu besuchen, ein traditionelles Dorf, das an den Ufern des Sees errichtet wurde. Der See birgt auch die Insel Putuo, die von einer kleinen Gemeinschaft bewohnt wird.
 
Santasi
Santasi ist auch bekannt als Ort der Drei Pagoden. Die Pagoden kann man schon von weitem, nordwestlich von Dali erkennen. Die größte der Pagoden ist 72 Meter hoch, und wurde in 16 Stufen errichtet. Obwohl die Pagoden sehr schön sind, mag man aufgrund des Eintrittspreises von 121 Yuan eher zögern, ihnen einen Besuch von innen abzustatten.
 
Sie können auch, anstatt in die Pagoden hineinzugehen, alternativ auch die Seilbahn zum Zonghe-Tempel nehmen, um dort den bestmöglichen Blick auf die Pagoden zu erheischen.
 
Weitere Sehenswürdigkeiten:
•    Zonghe Tempel
•    Cangshan Berge
•    Guayin-Tempel
•    Gantong-Tempel
•    Nonnenkloster von Jizhao
•    Das Dorf von Xizhou
•    Der Markt von Shaping
•    Hudie Quan, Die Schmetterlingsquelle
 
Lijiang und Baisha
 
Lijiang
Im Nordwesten der Yunnan Provinz, auf 2415 Metern Höhe, finden Sie die Stadt Lijiang. Diese schöne Stadt am Fuße des Yulongxue Shan ist Heimat des Naxi-Volkes, eine der größeren Minderheiten. Außerdem finden Sie hier den “Schnee-Berg des Jade Drachen” und die Tigersprungschlucht.
Im Dunkeln verwandelt sich Lijiang in eine Märchenstadt mit Labyrinthen aus Naxi-Bauten. Schauen Sie sich die Gebäude, die das Erdbeben von 1996 überstanden, näher an, und fürchten Sie sich nicht, verloren zu gehen, denn Städte wie Lijiang sind es in jedem Fall wert.
 
Heilongtan
Der Schwarzer Drachen Teich im Norden der Stadt ist ein großer Park mit einem Teich, Pavillions und einem Museum für die schamanistische Dongha-Religion der Naxi. Gehen Sie auch ein Stück weiter und ersteigen Sie den Wangulou Berg. Dort werden Sie mit einem panoramaartigen Überblick über die Stadt belohnt.
 
Mit dem Fahrrad können Sie auch sehr einfach einige Sehenswürdigkeiten in der Nähe Lijiangs erreichen:
•    Longquan ist ein authentisches Dorf, 3 km entfernt von Lijiang
•    Jiuding Longtan ist der “Drachenteich der Neun Boote”, aber aufgrund des klaren blauen Wassers wird er auch einfach “Die Drachenquelle” genannt.
 
Baisha
Das Dorf Baisha befindet sich 8 km nördlich von Lijiang. Das Dorf ist berühmt für seine Sammlung an religiösen Fresken (Bihua), die zum Teil während der Kulturrevolution zerstört wurden. Der Ort ist aber auch umso mehr attraktiver, weil die echten Naxi hier leben. Die Menschen tragen immer noch ihre traditionellen Trachten, und die Häuser wurden nicht modernisiert. Es ist ein gemütliches kleines Dorf ohne Autos, Souvenirshops und Massentourismus.
 
Sollten Sie einige Fotos von den Fresken machen, riskieren Sie mit einer hohen Geldbuße bestraft zu werden.
 
Yufeng Kloster
Das Tibetanische Lamaistische Kloster finden Sie am Fuße des Yulongxue Shan, 5 km nördlich von Baisha. Das Kloster ist berühmt für seinen 500 Jahre alten Magnolienbaum, der jeden Frühling von neuem erblüht.
 
Die anderen Tibetischen “Fuguo” und “Puji” Klöster befinden sich auch nordwestlich von Lijiang.
 
Yulongxue Shan und die "Tigersprungschlucht"
 
Yulongxue Shan
Der “Jade Drachen Schnee-Berg“, 34 km vom Stadtzentrum Lijiang entfernt, ist ein unbedingtes “Muß”, sollten Sie Lijiang besuchen. Mit seiner weißen Spitze strahlt der Berg über Lijiang auf einer Höhe von 5596 Meter über dem Meeresspiegel. Herbergen und Reisebüros in Lijiang organisieren Ausflüge hierher. Diese werden Sie zunächst an den Fuß des Berges bringen, dann geht es mit einer Seilbahn herauf zu einem herrlichen grünen Plateau in einer Höhe von 4512 Metern, von dem aus die felsigen Bergspitzen unglaublich nah zu sein scheinen.- Ein Anblick, bei dem man sich sehr klein vorkommen kann.
 
"Tigersprungschlucht"
Die Tigersprungschlucht ist der Hauptgrund für die meisten Touristen, Lijiang zu besuchen. Die tiefste Schlucht der Erde ist ein anderes „Weltnaturwunder“. Wenn Sie zu Fuß gehen, werden Sie von der beeindruckenden Schlucht selbst sowie dem Jinsha Fluß (Yangtze Fluß) fasziniert sein. Sie können von Lijiang aus entweder selbst einen Ausflug zur Schlucht planen, oder auch ein Reisebüro um Rat fragen.
 
Auch wenn die Landschaft ausgesprochen schön ist, müssen Sie sich auch über die Gefahren bewußt sein. Während der Regenzeit, am Ende des Sommers, könnten sich einige Lawinen in Gang setzen, und Felsen herunterfallen. 
 
Eine Wanderung durch die Schlucht beginnt gewöhnlich in Qiotou und endet im Walnußgarten. Hier können Sie zwischen zwei Straßen, beide 16 km lang, wählen: Die untere ist sehr ordentlich und wird sogar von Autos befahren. Allerdings kann es aufgrund von Erdrutschen hier sehr gefährlich werden. Wenn Sie diese Straße nehmen, werden Sie ungefähr 6 Stunden brauchen, bis Sie zum Walnußgarten ankommen werden. Sollten Sie die obere Straße nehmen, wird es dagegen 9 Stunden dauern. Der Weg ist dafür aber auch sicherer und vor allem um einiges schöner. Für diesen Ausflug sollten Sie zwei Tage einplanen. Viele Gästehäuser haben sich an der Straße entlang niedergelassen, einige davon verfügen sogar über heiße Duschen und gute Speisen.
 
Xishuangbanna Region
Die Region von Xishuangbanna liegt im Süden der Yunnan Provinz. Sie grenzt an Laos und Myanmar (Burma), weshalb die Region auch als jene bezeichnet wird, wo China auf Südostasien trifft. Diese Region ist voll von tropischen Besonderheiten, die sich überall in der Flora und Fauna finden. Die Region ist auch der Eingang zum Dschungel, in dem Sie Tempel und traditionelle Dörfer finden können. Das Gebiet wird von kleinen Minderheitenvölkern bewohnt, die von der „modernen Welt“ isoliert leben.
Wenn Sie diese Region entdecken wollen, dann schützen Sie sich selbst mit einer Anti-Moskito-Salbe, und vergewissern Sie sich, das Sie genügend Wasser und Nahrung bei sich haben. Man kann Führer für nicht mehr als 200 Yuan für einen Tag mieten, und bekommt dazu noch inklusive Essen und Übernachtung im traditionellen Haus einer ansässigen Familie.
Jinghong
Man kann Jinghong als das Zentrum dieser Region bezeichnen. Mitten durch Jinghong fließt der berühmte Fluß Lancang, der auch als Mekong bekannt ist.
 
 Redal Zuowu Yanjiusuo
Dies ist das Forschungsinsitut, das sich der Flora dieser Region widmet. In diesem Institut erhält man anhand der 1000 ausgestellten Blumenspezien einen guten Überblick über die Vielfältigkeit der Natur dieser Region.
 
Manting Gongyuan
Dies ist der an der Südgrenze der Stadt gelegene Manting Park. Er ist ein ausgesprochen exotischer Park, der Ihnen vielleicht als so etwas wie einen „Regenwald en miniature“ vorkommen wird. Hier können Sie sich einfach ins Gras legen und relaxen. Hier gibt es auch ein Vogelhaus mit Hunderten von Pfauen. Der Park beherbergt auch den Manting-Tempel und einige andere Buddhistische Tempel. Der eine oder andere Buddhist, bekleidet in orangefarbenen Gewändern, wird hier vielleicht auf Sie zukommen, und sich über Ihren Aufenthalt im Park freuen. In dieser Region wurden die Tempel und Pagoden anstatt nach der chinesischen Bauweise, im Thai-Stil errichtet, was sie aber umso schöner macht, besonders, wenn die Sonne auf die goldenen Dächer scheint.
 
Wenn Sie einen der Tempel betreten möchten, dürfen Sie nicht vergessen, Ihre Schuhe auszuziehen.
 
Um Jinghong herum
Wenn Sie das Gebiet um Jinghong herum am besten erforschen möchten, sollten Sie die abenteuerlichen Pfade entlanggehen, die in den Dschungel führen. Mit dem Fahrrad oder dem Bus können Sie Dörfer und andere Ziele entdecken, die Ihnen die Authentizität dieser Region vor Augen führen werden.
 
Einige der Dörfer befinden sich an den Grenzen von Laos oder Burma, was bedeutet, daß Sie ein gültiges Visum für diese Länder mit sich führen müssen, um die Grenzen überqueren zu können.
 
Mei Mei Café kann Ihnen sowohl Informationen zur Verfügung stellen, als auch Hilfe leisten, wenn Sie einen Führer oder ein Busticket für einen Überlandbus brauchen sollten. 
 
Menghan (Galanba)
Mit dem Fahrrad können Sie die Stadt von Menghan innerhalb von 3 Stunden erreichen, was Ihnen auch ermöglicht, den Mekong Fluß mit einer Fähre zu überqueren. Menghan liegt im Süden des Mekong Flußes.
 
Menghan Chuman Dafosi
Er ist auch bekannt als der Galanba Tempel. Der Tempel wurde ursprünglich im Jahre 583 errichtet, später dann aber während der Kulturrevolution schwer beschädigt. 1997 wurde der Tempel zuletzt restauriert. Innerhalb dieses traditionellen Dai-Gebäudes finden Sie eine große Buddha-Statue, die von mehreren kleineren umgeben ist. Ausserhalb des Tempels befindet sich eine goldene Stupa.
 
Weitere Sehenswürdigkeiten in der Umgebung Jinghongs:
•    Daizu Yuan: Gärten des Dai-Minderheitenvolkes
•    Mengla: Areal der Yao-Dörfer
•    Damenglong: Dorf, 69 km von Jinhong gelegen
•    Menghai, Menghun en Xiding: Dörfer, westlich von Jinhong gelegen
•    Sancha-Fluß Naturreservat