FEEDBACK  |   ÜBER UNS  |   ALLGEMEINE REISEBEDINGUNGEN  |   ONLINE KATALOG  |   KONTAKT  |   LINKS  |   NEWSLETTER

Flagge


Fläche: 181.035 qkm.
Bevölkerungszahl: 13.607.070 (2005).
Bevölkerungsdichte: 75 pro qkm.
Hauptstadt: Phnom Penh. Einwohner: 1.573.500 (2005).
Geographie: Kambodscha grenzt im Norden an Laos und Thailand, im Osten an Vietnam und im Südwesten an den Golf von Thailand. Das Land besteht zu ca. 75% aus tropischem Regenwald; die fruchtbaren Ebenen werden von zahlreichen Flüssen durchzogen. Im Nordosten liegen mehrere Hochplateaus. Die Hauptstadt liegt am Zusammenfluss des Mekong und des Tonlé. Der Tonlé wird vom Tonlé Sap gespeist, einem großen See in der Landesmitte. Der Südwestküste sind zahlreiche Inseln vorgelagert.
Staatsform: Parlamentarische Monarchie, seit 1993. Verfassung von 1993. Parlament (Nationalversammlung) mit 123 Mitgliedern. Staatsoberhaupt: Samdech Sihamoni, seit 2004. Regierungschef: Samdech Hun Sen, seit 1998. Unabhängig von Frankreich seit 1953.
Sprache: Amtssprache ist Khmer und wird von 95 % der Bevölkerung gesprochen. Französisch ist Handels- und Bildungssprache. Chinesisch und Vietnamesisch werden ebenfalls gesprochen. Die jüngere Generation spricht häufig auch Englisch.
Religion: Buddhismus (95 %) ist Staatsreligion; islamische und christliche Minderheiten.
Ortszeit: MEZ + 6.
Keine Sommer-/Winterzeitumstellung in Kambodscha.
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter +6 Std. und im Sommer +5 Std.
Netzspannung: 220 V, 50 Hz, es gibt oft Stromausfälle. Außerhalb Phnom Penhs ist Elektrizität nur abends von ca. 18.30-21.30 Uhr erhältlich.
Post- und Fernmeldewesen:  
Telefon: Selbstwählferndienst. Viele öffentliche Telefone sind Kartentelefone. Telefonkarten sind erhältlich in Postämtern, Hotels und in Supermärkten in Phnom Penh und Siem Reap.
Landesvorwahl: 855. Ortsnetzkennzahl von Phnom Penh: 023.
Mobiltelefon: GSM 900 und 1800. Mobilfunkgesellschaften umfassen Samart (GSM 900) (Internet: www.hello016-gsm.com) und Cambodia Shinawatra (GSM 1800) (Internet: www.camshin.com). Der Empfangs-/Sendebereich beschränkt sich auf Phnom Penh und andere größere Städte. Mobiltelefone können gemietet werden. Roaming-Verträge bestehen u.a. mit Deutschland und der Schweiz.
Faxanschlüsse: Sind in Hotels und Internetcafés vorhanden.
Internet/E-Mail: Anbieter ist Big Pond (Internet: www.bigpond.com.kh). Internetcafés sind weit verbreitet in Phom Penh und Siem Reap.

Post: Die Postzustellung ist unzuverlässig. Luftpost nach Europa benötigt ca. 5 Tage. Die Postämter in Phnom Penh öffnen Mo-Fr 07.00-17.00 Uhr.

[BACK]


Gesetzliche Feiertage: 1. Jan. 2005 Neujahr. 7. Jan. Tag des Sieges. 8. März Internationaler Frauentag. 14.-16. April Choul Chhnam (Kambodschanisches/Khmer Neujahr). 25. April Visakha Bochea (Geburtstag des Buddha). 1. Mai Tag der Arbeit. 19. Mai Tag der Aussaat. 1. Juni Internationaler Kindertag. 18. Juni Geburtstag der Königin. 24. Sept. Tag der Verfassung und der Krönung. 23. Okt. Tag des Pariser Friedensabkommens. 30. Okt.-1. Nov. Geburtstag des Königs Norodom Sihanouk. 7.-9. Nov. Wasser-Festival. 9. Nov. Unabhängigkeitstag. 10. Dez. Tag der UN-Menschenrechte.

1. Jan. 2006 Neujahr. 7. Jan. Tag des Sieges. 5. Febr. Meak Bochea Day. 8. März Internationaler Frauentag. 30. März Choul Chhnam (Kambodschanisches/Khmer Neujahr). 1. Mai Tag der Arbeit. 7. Mai Visaka Buja Day (Geburtstag des Buddha); Tag der Aussaat. 1. Juni Internationaler Kindertag. 18. Juni Geburtstag der Königin. 24. Sept. Tag der Verfassung und der Krönung. 14. Okt. Pchum Ben-Tag. 23. Okt. Tag des Pariser Friedensabkommens. 30. Okt.-1. Nov. Geburtstag des Königs Norodom Sihanouk. 9. Nov. Unabhängigkeitstag. 25.-27. Nov. Wasser-Festival.

[BACK]


Gesundheit:
 

 

 

Vorsichtsmaßnahmen
empfohlen

Impfschein
erforderlich

Gelbfieber

  Nein 

  1 

Cholera

  2 

  Nein 

Typhus & Polio

  Ja 

  - 

Malaria

  3 

  - 

Essen & Trinken

  4 

  - 

[1]: Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die innerhalb von 6 Tagen nach Aufenthalt in Infektionsgebieten einreisen wollen. Ausgenommen sind Transitpassagiere in Kambodscha.
[2]: Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist keine Einreisebedingung, das Risiko einer Infektion ist jedoch nicht auszuschließen. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor der Reise ärztlichen Rat einzuholen.
[3]: Malariaschutz ganzjährig landesweit, außer in Phnom Penh und in der Gegend um Tonle Sap erforderlich, im Touristengebiet Angkor Wat tritt Malaria jedoch auf. Die vorherrschende gefährlichere Form Plasmodium falciparum soll hochgradig gegen Chloroquin, Sulfadoxin/Pyrimethamin und Mefloquin (westliche Provinzen) resistent sein.
[4]: Wasser sollte generell vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden. Milch ist nicht pasteurisiert und sollte ebenfalls abgekocht werden. Milchprodukte aus ungekochter Milch sollten ebenso wie Schweinefleisch, rohe Salate und Mayonnaise vermieden werden. Fleisch- und Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden.

Bilharziose
-Erreger kommen in manchen Teichen und Flüssen vor, das Schwimmen und Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich.
Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber ist weitverbreitet.
Hepatitis A und E können auftreten, Hepatitis B ist hochendemisch. Impfschutz gegen Hepatitis A wird empfohlen, bei Langzeitaufenthalten auch gegen Hepatitis B.
Erhöhtes Ansteckungsrisiko für Japanische Enzephalitis besteht vor allem in ländlichen Gebieten von Mai bis Oktober.
HIV/Aids ist weitverbreitet und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Ungeschützte Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches Gesundheitsrisiko bergen.
Tollwut kommt vor. Bei Bißwunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
Gesundheitsvorsorge: Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und ist vielfach technisch, apparativ und hygienisch problematisch. Vielfach fehlen auch europäisch ausgebildete, Englisch oder Französisch sprechende Ärzte. Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind dringend empfohlen. Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden.

Vogelgrippe: Seit September 2004 sind wieder neue Fälle von Vogelgrippe bei Hühnern in mehreren Zuchtbetrieben gemeldet worden. Im Zusammenhang mit der Vogelgrippe wird Reisenden empfohlen, Kontakte mit lebendem oder rohem Geflügel bzw. Vögeln zu vermeiden. Nähere Informationen zum Thema Vogelgrippe gibt die Weltgesundheitsorganisation (WHO).

 

[BACK]


Währung: 1 Riel = 100 Sen. Währungskürzel: CR, KHR (ISO-Code). Banknoten sind im Wert von 100.000, 50.000, 20.000, 10.000, 5000, 2000, 1000, 500, 200 und 100 CR im Umlauf.
Kreditkarten: Werden nur teilweise akzeptiert, in der Regel von Touristenhotels und -restaurants.
Reiseschecks: Werden nicht immer akzeptiert, US-Dollar werden empfohlen (möglichst in bar).
Devisenbestimmungen: Die Ein- und Ausfuhr ist unbeschränkt. Deklarationspflicht von Beträgen über 10.000 US$.

 

Öffnungszeiten der Banken: Mo-Fr 08.00-15.00 Uhr.

 

[BACK]


Flugzeug: Royal Air Cambodge (VJ) bietet Flugdienste von Phnom Penh nach Siem Reap (Flugzeit ca. 45 Min.), Battambang, Koh Kong, Sihanoukville und Stung Treng. Der Flughafen Siem Reap Airport wurde vor kurzem neu ausgebaut und verbessert und ist der Hauptflughafen für Reisende, die die Tempel von Angkor besuchen wollen. Siem Reap Airport liegt etwa 15 Minuten Fahrzeit mit dem Taxi (Fahrtkosten ca. 5 US$) von der gleichnamigen Stadt entfernt. Andere Inlandsflughäfen sind Bottambang, Mondulkiri, Phnom Penh, Rattanakhiri und Stung Treng.
Flughafengebühren: 6 US$.
Schiff: Staatliche Fähren legen von der Cha Ministry of Transport Ferry Landing (zwischen 102 und 104 Street) ab und fahren nach Kompong Cham, Kratie, Stung Treng, Kompong Chhnang und Phnom Krom. Es gibt eine Fährverbindung auf der bei Reisenden besonders beliebten Strecke zwischen Phnom Penh und Siem Reap. Aufgrund der steigenden Kriminalitätsrate sollte man zwischen Städten nur die Schnellbooten nach Kompong Cham und Kratie nutzen.
Bahn: Es gibt einige Zugverbindungen; Besuchern wird die Benutzung jedoch nicht empfohlen.
Bus/Pkw: Die meisten Straßen befinden sich in schlechtem Zustand, die Verbindungsstraße nach Vietnam ist offen. Unfälle und Überfälle sind häufig. Das Risiko kann durch Fahren im Konvoi und das Vermeiden von Nachtfahrten eingeschränkt werden. Es ist unbedingt notwendig, vor Antritt der Reise Informationen über die Sicherheit der Straßen einzuholen. Bus: Es gibt Busse in die Vororte von Phnom Penh, die von 05.30-17.30 Uhr von der 182 Street fahren. Taxis gibt es in größeren Städten, an Taxiständen oder vor den größeren Hotels.

 

 

[BACK]


Urlaubsorte & Ausflüge:
Hinweis: Die Grenzprovinzen zu Thailand und die nordöstlichen Provinzen in Richtung Laos und Vietnam gelten als unsicher. Außerhalb der Ballungszentren ist die Minengefahr immer noch sehr hoch. Touristen sollten sich vor Antritt der Reise über die aktuelle Sicherheitslage informieren. Weitere Informationen von den Botschaften. Die Hauptstadt Phnom Penh, die immer noch einige schöne Sehenswürdigkeiten hat, hat sich inzwischen von ihrem Geisterdasein während der Pol-Pot-Herrschaft erholt. Der Königliche Palast und der Wat-Phnom-Tempel, der der Stadt ihren Namen gab, sind beide einen Besuch wert, ebenso wie die Silberne Pagode, die einen smaragdfarbenen Buddha beherbergt. Das ehemalige Verhörzentrum Pol Pots ist heute das Tuol-Sleng-Museum der Massenvernichtung. Im Nationalmuseum gibt es interessante Sammlungen der Landeskunst. Das berühmte Nationalballett wurde von den überlebenden Tänzern neu gebildet und führt inzwischen wieder klassische Tänze wie die Ramayana-Sage für Besucher auf. Die buddhistischen Tempel wurden ebenfalls wiedereröffnet, und mehrere Feste, besonders das Khmer-Neujahr, werden hier begangen. Außerhalb von Phnom Penh befindet sich das Choeung-Ek-Lager, auch als »Killing Fields« bekannt. Hier steht ein Mahnmal, das aus den Schädeln von über 8000 Menschen errichtet worden ist, die hier vom Pol-Pot-Regime ermordet wurden.
Die berühmten Tempel von Angkor im Nordwesten stammen aus der Blütezeit der Khmer-Kultur (9. bis 12. Jh.). Der restaurierte Haupttempel Angkor Wat sowie die Ruinen der Stadt Angkor Thom mit den Tempeln Bayon und Baphuon können besichtigt werden. Einige Tempel, z. B. der Ta Prohm, sind von tropischem Regenwald überwachsen, was ihnen einen ganz besonderen Reiz verleiht. Man sollte aus Sicherheitsgründen die Besichtigung nur mit einem Führer unternehmen und niemals die gekennzeichneten Wege verlassen. Oudung liegt 30 km von Phnom Penh entfernt auf einem Hügel; von hier hat man einen guten Blick auf die weiten Ebenen mit den Grabstätten der Khmer Könige. Tonle Bati, südlich von Phnom Penh, hat Tempelruinen aus dem späten 12. Jahrhundert. Sihanoukville ist ein beliebter Strandurlaubsort und kann von Phnom Penh aus mit dem Bus oder dem Flugzeug erreicht werden.

 

 

[BACK]


Essen & Trinken: In Phnom Penh gibt es zahlreiche Restaurants. Imbißstände gibt es vor allem am Central Market, O Ressai Market und am Tuol Tom Market.
Einkaufstips: Antiquitäten, Holzschnitzereien, Masken, Messingfiguren und Schmuck (aus Gold oder Silber mit Edelsteinen) kauft man am besten auf den Märkten. Die Bijouterie d'Etat verkauft ebenfalls Schmuck, die Kunstschule verkauft einige der ausgestellten Artikel. Im Central Market gibt es typische Kleidungsstücke und Stoffe. Besucher sollten beachten, daß der Export von Antiquitäten und Edelsteinen strengen Kontrollen unterliegt.
Veranstaltungskalender: Die folgenden Veranstaltungen und Feste finden jährlich statt:

Jan./Febr. 2005 Têt(Vietnamesisches und Chinesisches Neujahrsfest). 13.-15. April Bonn Chaul ChnamKhmer (Neujahrsfest am Ende der Ernte), landesweit. 19. Mai Bonne Chroat Preah Nongkoal(Beginn der Aussaat), Phnom Penh. 24. Sept.-8. Okt. Bonn Phchum Ben(Fest der Toten), Phnom Penh. 25.-27. Nov. Bon Om Tuk(Wasserfestival mit Kanuregatten) und Wasserfest am Ufer des Mekong, Phnom Penh.


Weitere Informationen sind von den Fremdenverkehrsämtern erhältlich (s. Adressen).
Land & Leute: Diplomatie in Gesprächen über politische Themen ist angebracht. Es sollte nicht mit dem Fuß auf Personen gezeigt werden. Frauen sollten Kleidung tragen, die den Körper bedeckt. Fotografieren ist in der Regel erlaubt. Personen sollte man vorher um Erlaubnis fragen. Vorsicht am Flughafen: Die veralteten Röntgenmaschinen sind für Filme schädlich. Trinkgeld: Kleine Beträge werden in Hotels und Restaurants sowie von Fremdenführern gern angenommen.

 

 

[BACK]


Klima: Tropisches Monsunklima; Monsun von Mai bis Oktober. Im Norden kühle Winter, ansonsten kaum Temperaturunterschiede.

 


Klima: Kambodscha

[BACK]