

Fläche: 236.800 qkm.
Bevölkerungszahl: 6.217.140 (2005).
Bevölkerungsdichte: 26 pro qkm.
Hauptstadt: Vientiane. Einwohner: 196.700 (2005).
Geographie: Laos hat keinen Zugang zum Meer und grenzt im Norden an China, im Osten an Vietnam, im Süden an Kambodscha und im Westen an Thailand und Myanmar. Abgesehen von der Flussebene am Mekong entlang der Grenze zu Thailand ist das Land bergig, insbesondere im Norden, und teilweise dicht bewaldet.
Staatsform: Volksrepublik seit 1975. Verfassung von 1991. Nationalversammlung, eine Kammer mit 109 Mitgliedern, Legislaturperiode 5 Jahre. Staatsoberhaupt: Khamtai Siphandon, seit 1998. Regierungschef: Boungnang Volachit, seit 2001. Ehemalige französische Kolonie, unabhängig seit 1949.
Sprache: Lao ist Amtssprache, daneben gibt es zahlreiche Stammessprachen. Französisch, Chinesisch, Englisch und Vietnamesisch werden ebenfalls gesprochen.
Religion: 60 % Buddhismus (Hinayana/Theravada), 40 % Anhänger von Naturreligionen und andere (darunter christliche und muslimische Minderheiten, Konfuzianismus und Taoismus).
Ortszeit: MEZ + 6.
Keine Sommer-/Winterzeitumstellung in Laos.
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter +6 Std. und im Sommer +5 Std.
Netzspannung: 230 V, 50 Hz. Gelegentliche Stromausfälle.
Post- und Fernmeldewesen:
Telefon: Eingeschränkter Selbstwählferndienst.
Landesvorwahl: 856.
Mobiltelefon: GSM 900 und 1800. Netzbetreiber sind Lao Telecommunications (GSM 900; Internet: www.laotel.com), Millicom Lao Co Ltd., ETL Mobile, LAT Mobile und Lao Asia Telecommunication State Enterprise (LAT Mobile) (GSM 900/1800). Der Sende-/Empfangsbereich deckt die größten Städte ab. Mobiltelefone können bei Lao Phonetech (Internet: http://phonetech.laopdr.com) gemietet werden.
Internet/E-Mail: Internet-Provider ist Lao Telecommunications. Internetcafés gibt es in Vientiane und in Luang Prabang.
Fax: Faxanschluss gibt es in größeren Hotels.
Post: Das Hauptpostamt befindet sich in Vientiane neben dem Morgenmarkt. Postdienstleistungen sind günstig und zuverlässig. Eilige oder wertvolle Postsendungen sollten jedoch mit einem internationalen Kurier versandt werden.
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Gesetzliche Feiertage: 1. Jan. 2005 Neujahr.
6. Jan. Pathet Lao-Tag.
20. Jan. Tag der Streitkräfte.
1. Febr. Chinesisches Neujahr.
8. März Internationaler Frauentag.
22. März Tag der Volkspartei.
13.-15. April* Pi Mai (Laotisches Neujahr, Wasser-Fest).
21. April Geburtstag Buddhas.
1. Mai Tag der Arbeit. 1. Juni Internationaler Kindertag.
21. Juni Khao Pansa (Beginn der buddhistischen Fastenzeit).
13. Aug. Lao Issara (Tag des freien Laos).
11. Sept. Bouk ok Pansa (Ende der buddistischen Fastenzeit).
12. Okt. Befreiungstag.
2. Dez. Nationalfeiertag.
1. Jan. 2006 Neujahr.
6. Jan. Pathet Lao-Tag.
20. Jan. Tag der Streitkräfte.
29. Jan. Chinesisches Neujahr.
8. März Internationaler Frauentag.
22. März Tag der Volkspartei.
13.-15. April* Pi Mai (Laotisches Neujahr, Wasser-Fest).
1. Mai Tag der Arbeit. 13. Mai Geburtstag Buddhas. Juni/Juli Khao Pansa (Beginn der buddhistischen Fastenzeit).
1. Juni Internationaler Kindertag.
13. Aug. Lao Issara (Tag des freien Laos).
Sept. Bouk ok Pansa (Ende der buddistischen Fastenzeit).
12. Okt. Befreiungstag.
2. Dez. Nationalfeiertag.
Anmerkung: [*] Abweichungen sind möglich.
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Gesundheit:
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Vorsichtsmaßnahmen
empfohlen
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Impfschein
erforderlich
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Gelbfieber
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Nein
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1
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Cholera
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2
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Nein
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Typhus & Polio
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Ja
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-
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Malaria
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3
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-
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Essen & Trinken
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4
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-
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[1]: Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die innerhalb von 6 Tagen nach Aufenthalt in Infektionsgebieten einreisen wollen. Ausgenommen sind Reisende, die den Transitraum in den Infektionsgebieten nicht verlassen haben sowie Transitreisende in Laos.
[2]: Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist keine Einreisebedingung, das Risiko einer Infektion ist jedoch nicht auszuschließen. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Antritt der Reise ärztlichen Rat einzuholen.
[3]: Malariarisiko ganzjährig in allen Landesteilen, außer in Vientiane. Die vorherrschende gefährlichere Form Plasmodium falciparum soll stark chloroquinresistent sein.
[4]: Wasser sollte generell vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden. Milch ist außerhalb der Stadtgebiete nicht pasteurisiert und sollte abgekocht werden. Milchprodukte aus ungekochter Milch am besten vermeiden, ebenso Schweinefleisch, rohe Salate und Mayonnaise. Fleisch- und Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden. Bilharziose-Erreger kommen in manchen Teichen und Flüssen vor, das Schwimmen und Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich.
Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber kommt vor.
Hepatitis A und E kommen vor, Hepatitis B ist hochendemisch. Impfschutz gegen Hepatitis A wird empfohlen, bei Langzeitaufenthalten auch Hepatitis B.
HIV/Aids ist im Lande ein wachsendes Problem und eine Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches lebensgefährliches Risiko bergen.
Erhöhtes Ansteckungsrisiko für Japanische Enzephalitis besteht von Mai bis Oktober vor allem in ländlichen Gebieten.
Tollwut kommt vor. Bei Bißwunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
Gesundheitsvorsorge: Die Medizinische Versorgung ist mit Europa nicht zu vergleichen und vielfach technisch, apparativ und hygienisch problematisch. Häufig fehlen auch europäisch ausgebildete, Englisch oder Französisch sprechende Ärzte. Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind dringend empfohlen. Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden.
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Währung: 1 Neuer Kip = 100 Cents.
Währungskürzel: K, LAK (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 5000, 2000, 1000, 500, 100 und 50 K. Thailändische Baht und US-Dollars werden in Geschäften, Märkten und Hotels in Vientiane und Luang Prabang ebenfalls angenommen. In Laos gibt es keine Geldautomaten.
Kreditkarten: Werden nur teilweise akzeptiert. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.
Reiseschecks: Werden nur bedingt akzeptiert. Um zusätzliche Umtauschkosten zu vermeiden, werden Reiseschecks in US-Dollar oder Thailändischen Baht empfohlen.
Devisenbestimmungen: Keine Beschränkungen für Fremdwährungen, Beträge über 2000 US$ müssen deklariert werden. Die Ein- und Ausfuhr der Landeswährung ist verboten.
Öffnungszeiten der Banken: Mo-Fr 08.00-12.00 und 13.30-17.30 Uhr.
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Flugzeug: Es gibt Flüge von Vientiane nach Houixay, Luang Nmatha, Luang Prabang, Oudomxay, Sam Neua and Sayabouti im Norden sowie Paksé und Savannakhet im Süden. Nicht alle im Inlandsflugverkehr eingesetzten Flugzeuge entsprechen internationalen Sicherheitsstandards. Man kann private Charterflüge von
Westcoast Helicopters mieten.
Anmerkung: Mit der Einführung von 2 Maschinen vom Typ ATR 72 sowie einem Airbus 320 ist der Sicherheitsstandard auf den von diesen Maschinen abgedeckten Routen (insb. Vientiane - Luang Prabang und Vientiane - Phonsavan) deutlich verbessert worden. Problematisch bleiben die Verbindungen in die entlegenen Nordprovinzen wegen des häufig schlechten Wetters, der fehlenden technischen Ausstattung der dortigen Flughäfen sowie des auf den betreffenden Routen eingesetzten Fluggeräts (chinesische Maschinen vom Typ Y12 ). Insbesondere in der Regenzeit sollten diese Strecken gemieden werden.
Schiff: Der Mekong und die anderen Flüsse sind wichtige Verkehrswege. Man hat die Wahl zwischen unregelmäßigen (und äußerst langsamen) Fähren und lauten und eher gefährlichen Schnellbooten (
speed boats), die oft in Unfälle verwickelt sind. Beide fahren von Vientiane nach Luang Prabang und Luang Prabang nach Huay Xai. Die Fähren fahren oft frühmorgens ab und eine Fahrt kann mehrere Tage dauern, während die Schnellboote regelmäßiger sind und etwa 8 Stunden für jede Strecke brauchen. Zeitplan und Preise verändern sich je nach Nachfrage. Private Jet-Boote können von
Lao River Exploration Services gemietet werden. Weitere Informationen erteilt die
Lao National Tourism Authority (s. Adressen).
Sicherheitsanmerkung: Die Schnellboote ("Speed Boats") sind häufig in Unfälle verwickelt, gelegentlich mit tödlichem Ausgang. Da auf fast allen Strecken auch normale Boote (sog. "Slow Boats") verkehren, sollte auf die Benutzung der Schnellboote verzichtet werden.
Bahn: Es bestehen keine Bahnverbindungen.
Bus/Pkw: In den letzten Jahren wurden viele Straßen befestigt, einschließlich der Schnellstraße von der thailändischen Grenze bei Savannakhet zur vietnamesischen Grenze. Nur wenige Straßen sind jedoch bei jedem Wetter befahrbar. Außerhalb der Provinz Vientiane ist der Straßenzustand allgemein schlecht, und es gibt keine befahrbaren Straßen in die Regionen südlich von Vientiane. Im Norden des Landes gibt es Straßenverbindungen zwischen Vientiane und Luang Prabang sowie zwischen Vientiane, Nam Dong und Tran Ninh.
Bus: Verbindungen bestehen lediglich zwischen einigen größeren Städten, sie sind jedoch nicht sehr zuverlässig. Wegen des schlechten Straßenzustands und der hohen Unfallrate wird davon abgeraten, einen
Mietwagen zu nehmen. Allerdings kann man durch die Hotels oder Touristeninformationszentren einen Mietwagen mit Fahrer buchen.
Asia Vehicle Rentals in Ventiane sind behilflich (Tel: (21) 21 74 93, 22 38 67. Fax: (21) 21 74 93. E-Mail:
avr@loxinfo.co.th; Internet:
www.avr.laopdr.com).
Unterlagen: Internationaler Führerschein wird empfohlen.
Sicherheitsanmerkung: Die meisten Straßen befinden sich in einem schlechten Zustand. Zudem birgt der Straßenverkehr auf Grund des Verhaltens der Verkehrsteilnehmer besondere Risiken. Gerade abends und an Feiertagen tragen alkoholisierte Fahrer zum hohen Verkehrsrisiko bei. Die Unfallrate (auch mit Todesfolge) ist hoch, Benutzern motorisierter Zweiräder wird das Tragen eines Schutzhelms dringend empfohlen. Wird ein Ausländer in einen Unfall verwickelt, wird von ihm meist unabhängig von der Schuldfrage die Bezahlung des (gesamten) Schadens und ggf. Schmerzensgeld gefordert.
Stadtverkehr: In Vientiane gibt es
Fahrrad-Rikschas und Taxis mit und ohne Taxameter, die jedoch nur auf festgelegten Routen fahren. Außerdem kann man für etwa 20 US$ ein Taxi für einen Tag mieten. In allen größeren Städten gibt es umgebaute Motorräder, die sogenannten
Tuk-Tuks oder
Jumbos. Diese sind ideal für Kurzstrecken innerhalb einer Stadt, bei den Preisen wird Feilschen erwartet. Motorräder und Fahrräder können tageweise in Vientiane und Luang Prabang gemietet werden.
Hinweis: Am späten Abend werden verstärkt Personenkontrollen durchgeführt. Reisende, die sich nicht durch ordnungsgemäße Dokumente ausweisen können, müssen damit rechnen, über Nacht in Polizeigewahrsam genommen zu werden.
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Vientiane & Nordlaos: Vientiane, eine der ruhigsten und beschaulichsten Städte Asiens, liegt inmitten üppiger Landschaft am Ufer des
Mekong. Viele Gebäude erinnern an die einstige Verbindung zu Europa, wie z.B. die alten französischen Kolonialbauten und das
Monument des Morts, das entfernte Ähnlichkeit mit dem
Arc de Triomphe in Paris hat. Das Wahrzeichen des Landes ist der aus dem 16. Jahrhundert stammende
That Luang (königlicher Stupa), welcher die Vereinigung von Buddhismus und Laoismus darstellt. Andere interessante Sehenswürdigkeiten sind das
Lao Revolutionary Museum,
Wat Ho Prakeo, ein früherer königlicher Tempel,
Wat Sisaket, einer der ältesten Tempel der Stadt, und der 24km südlich der Stadt gelegene
Wat Xieng Khouang (Buddha Park), in dem man faszinierende buddhistische und hinduistische Statuen bewundern kann. Die Provinz
Xiang Khouang im Nordosten des Landes zeichnet sich durch üppige grüne Landschaften, Berge und Kalksteinformationen aus. Die in 1200m Höhe gelegene Hauptstadt
Phonesavanh besitzt ein angenehmes Klima. Hier kann man die
Ebene der Tonkrüge besichtigen. Hunderte bis zu 1000 kg schwere und bis zu 2,50m hohe Steinkrüge, deren Herkunft bis heute unklar ist, liegen auf einer weiten Fläche verstreut. Man nimmt an, diese über 2000 Jahre alten Krüge wurden als Sarkophage oder zur Fermentierung von Reiswein benutzt. 52km nördlich von Phonsavan kann man in den heißen Quellen
Bo Noi und
Bo Yai baden. Die zwischen dem
Mekong und dem
Khan gelegene alte Königsstadt
Luang Prabang ist seit 1995 UNESCO Weltkulturerbe und bildet mit 32 großen Tempelanlagen das kulturelle und religiöse Zentrum des Landes. Einer der eindrucksvollsten Tempel ist der mit farbigem Glas und Gold verzierte
Wat Xieng Thong. Vom nahegelegenen Stadtzentrum aus kann man den
Mount Phousi besteigen, von dem man einen Panoramablick auf die Stadt und die Flüsse hat. Weitere Attraktionen sind das
Nationalmuseum, der ehemalige königliche Palast, den man an seinem mit einem goldenen Turm geschmückten "Stupa" (buddhistische Statue/Monument) erkennt. Hier kann man eine eindrucksvolle Sammlung von Kunstgegenständen alter Herrscher des Königreichs von
Lane Xangh bewundern.
Ausflugsziele: Ganz in der Nähe liegt das Dorf
Ban Phanom, das vor allem für seine Webkunst bekannt ist. Man kann ein traditionelles Dorf besuchen und preisgünstig Seide und Stickereien erwerben. 25km weiter am Ufer des Mekong befinden sich die berühmten
Pak Ou Höhlen, die man mit dem Schnellboot von Luang Prabang erreicht. Die beiden Höhlen
Tham Ting und
Tham Phun sind mit Buddha-Abbildungen gefüllt, die vor hunderten von Jahren von Betenden dort zurückgelassen wurden. Weiter den Fluß entlang liegt das kleine Dorf
Ban Xang Hai, das für die Produktion von Reis-Whisky bekannt ist. Die 30 km westlich von Luang Prabang gelegenen
Kuang Si Wasserfälle sind ebenfalls einen Besuch wert. In den flacheren Becken kann man sogar schwimmen. Die im äußersten Nordwesten von Laos gelegene Provinz
Luang Namtha, in der 39 ethnische Minderheiten leben, ist sehr gebirgig und besitzt zugleich Gebiete mit tropischem Regenwald. Die UNESCO möchte hier ein Öko-Tourismus-Projekt durchführen.
Muang Xing ist eine Kleinstadt am Flußufer, die einst ein Außenposten für das Südchinesische Kaiserreich war. Von hier kann man zu faszinierenden Trekking-Ausflügen starten.
Südlaos: Die Provinz
Khammouane ist von Vientiane aus mit dem Bus erreichbar. Hier versucht man momentan, den Öko-Tourismus voranzutreiben, und faszinierende Kalksteinformationen, Höhlen, Flüsse und Urwald bilden eine unvergleichliche landschaftliche Kulisse. Die Hauptstadt
Tha Kek ist ein idealer Ausgangspunkt für andere Sehenswürdigkeiten, wie z.B. die
Tham Xieng Lap Höhlen und den
That Skihotabang, einen eindrucksvollen Stupa, der um das 10. Jh. von König Nanthasen erbaut wurde. Die Provinz
Savannakhet ist von Khammouane leicht mit dem Bus zu erreichen. Sie grenzt an Thailand und Vietnam an und ist somit ein sehr guter Handelsknotenpunkt für beide Länder. Die Architektur ist vorwiegend französischer Kolonialstil, den man z.B. an einer großen katholischen Kirche bewundern kann. Außerdem gibt es eine Reihe interessanter buddhistischer Tempel wie z.B. den
Wat Sainyaphum. Wandertouren auf dem
Ho Chi Minh Pfad sind möglich. Dieser Pfad wurde während des Vietnamkriegs von der nordvietnamesischen Armee als heimliche Route für den Transport von Waffen nach Südvietnam benutzt. Er wurde von den USA durch Bomben zerstört, und Teile der zerbombten Gebiete können heute noch besichtigt werden. Eine Tour ist allerdings
nur mit Führer möglich, da sich immer noch unentschärfte Bomben auf der Strecke befinden.
Pakse, die Hauptstadt der Provinz
Champassak, kann von Vientiane angeflogen werden. Hier befindet sich der berühmte, aber dennoch relativ wenig besuchte
Wat Phu Tempel, von dem man aus eine traumhafte Sicht auf das Mekongtal hat. Der Tempel wurde um das 5. Jahrhundert herum von den
Khmer Hindus auf einem Berg in der Nähe einer Süßwasserquelle errichtet und ist am besten mit einem Boot vom Mekong aus erreichbar. Weitere Ausflugsziele sind das
Bolaven Plateau, wo man Elephantensafaris und Trekkingtouren machen kann, und
Sii Pan Dan (Viertausend Inseln), wo sich in der Regenzeit auf dem Mekong Inseln bilden. Außerdem kann man spektakuläre Wasserfälle besuchen und nach dem vom Aussterben bedrohten
Irriwaddy Delphin Ausschau halten.
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Essen & Trinken: Reis ist das Grundnahrungsmittel, die Gerichte sind indochinesisch im Geschmack und in der Zusammenstellung. Hotelrestaurants bieten auch chinesische oder französische Küche. Eine Spezialität ist Wild. Reis-Whisky,
lao lao, ist beliebt, zwei Marken stehen zur Verfügung. Das laotische Bier ist auch zu empfehlen.
Nachtleben: In Vientiane gibt es in den größeren Hotels Diskotheken, die am Wochenende geöffnet sind und oft auch laotische Live-Musik bieten.
Einkaufstips: Die Märkte in Vientiane und Luang Prabang (ca. 40 Flugminuten von Vientiane) lohnen einen Besuch. Seide, ethnischer Silberschmuck, Möbelstücke mit Einlegearbeiten und Flechtkörbe sind schöne Mitbringsel. Obwohl die meisten Geschäfte Fixpreise haben, lohnt es sich, bei Antiquitäten und Kunstgegenständen zu handeln.
Öffnungszeiten der Geschäfte: Mo-Fr 08.00-16.00 Uhr, Mo-Sa 09.00-21.00 Uhr (Privatgeschäfte).
Veranstaltungskalender: Die meisten Festivals und Veranstaltungen finden im Zusammenhang mit buddhistischen Feiertagen statt.
8. Febr. 2005 Magha Puja (Buddhafest), Luang Prabang.
Febr. Têt und Chinesisches Neujahr.
13.-15. April Pii Mai(Laotische Neujahrsfeier), Luang Prabang.
4. Mai Visakha Bu-saa (Buddhas Geburt, Erleuchtung und Tod). Aug./Sept. Bootsrennen, Luang Prabang.
9.-13. Sept. Boun Khao Salak (Fest der Verstorbenen), Luang Prabang.
Dez. That-Luang-Festival (Mönchsprozessionen, Mönche erhalten Almosen und Blumen, außerdem Feuerwerk und Musik), Vientiane.
Dez. /Jan. Bun Pha Wet (das Leben des Prinzen Vessantaras wird vorgetragen).
Weitere Informationen sind von den Fremdenverkehrsämtern erhältlich (s. Adressen).
Land & Leute: Die Laoten sind zurückhaltend, aber freundlich. Religiöse Sitten sollten respektiert werden. Es empfiehlt sich, bei Unterhaltungen alle politischen und angrenzenden Themen zu vermeiden. Das Fotografieren militärischer Einrichtungen ist verboten. Beim Fotografieren von Menschen und religiösen Einrichtungen bzw. Mönchen ist generell Zurückhaltung angebracht.
Trinkgeld wird inzwischen in Hotels und Restaurants sowie von Fremdenführern angenommen.
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Klima: Im größten Teil des Landes herrscht heißes Tropenklima. Im Hochland ist es kühler. Während der Regenzeit von Mai bis November ist es am heißesten, die Trockenzeit dauert von Dezember bis April.
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