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Flagge


Fläche: 676.552 qkm.
Bevölkerungszahl: 42.909.460 (2005).
Bevölkerungsdichte: 63 pro qkm.
Hauptstadt: Yangon (Rangun). Einwohner: 4.454.500 (2004).
Geographie: Das Land grenzt im Osten an China, Laos und Thailand und im Westen an Bangladesch, Indien und den Indischen Ozean (Golf von Bengalen und Andamansee). Der Fluss Irawadi fließt durch die Landesmitte, an der Südküste bildet er ein Delta. Die Hauptstadt Yangon liegt an einer der zahlreichen Flussmündungen. Nördlich des Deltas liegen das Irawadi-Becken und Zentral-Myanmar, das durch eine hufeisenförmige Bergkette geschützt wird. Sie erreicht eine Höhe von 3000 m und wirkt sich klimatisch auf das Gebiet aus. Im Westen liegen die Berge Arakan, Chin und Naga und die Patkai-Hügel, im Norden die Kachin-Hügel. Das Shan-Plateau im Osten dehnt sich bis zum Iriwadi-Becken aus. In der Landesmitte wird intensiv Landwirtschaft betrieben, die Felder werden künstlich bewässert. Auf dem Shan-Plateau gedeihen Obst, Gemüse und Zitrusfrüchte, ein Großteil des Landes ist jedoch von subtropischen Wäldern bedeckt.
Staatsform: Sozialistische Republik seit 1974. Verfassung von 1974, neue Verfassung in Ausarbeitung. Militärregime. Parlament mit 484 Mitgliedern (zuletzt 1990 gewählt, aber das Parlament hat seine Tätigkeit nie ausgeübt. Staatsoberhaupt und Regierungschef: General Than Shwe, seit 1992. Premierminister: Lt. Gen. Soe Win, seit 2004. Unabhängig seit 1948 (ehemals Teil von Britisch-Indien); bis 1989 Birma bzw. Burma.
Sprache: Amtssprache ist Birmanisch, außerdem werden über 100 verschiedene Sprachen und Dialekte gesprochen. In Geschäftskreisen spricht man Englisch.
Religion: Buddhismus (89 %); Islam (4 %), Christentum (4 %), Anhänger von Naturreligionen (1 %) und andere.
Ortszeit: MEZ + 5:30 Std.
Keine Sommer-/Winterzeitumstellung in Myanmar.
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter +5:30 Std. und im Sommer +4:30 Std.
Netzspannung: 220/230 V, 50 Hz. Adapter empfohlen.
Post- und Fernmeldewesen:  
Telefon: Selbstwählferndienst zu den wichtigsten Städten. Das interne Telefonnetz ist begrenzt. In größeren Hotels und im zentralen Telefon- und Telegrafenamt (CTT) in Yangon, Ecke Pansodan und Mahabandoola Street können internationale Telefonanrufe getätigt werden. Das Amt ist Mo-Fr von 08.00-16.00 Uhr und an Wochenenden und Feiertagen von 09.00-14.00 Uhr geöffnet. Einige Hotels verfügen über internationale Direktdurchwahl. Es gibt öffentliche Münzsprecher, die mit Scheidemünzen à 5 Kyat benutzt werden können. Die Scheidemünzen sind in Tabakläden erhältlich.
Landesvorwahl: 95.
Mobiltelefon: GSM 900. Netzbetreiber ist MPT GSM Network, eine Tochter der Myanmar Posts and Telecommunications. Gebühren sind hoch.
Faxe/Telegramme: Können im Central Telegraph Office, Maha Bandoola Street, und bei der Post and Telecommunications Corporation in Yangon aufgegeben werden.
Internet/E-Mail: Internetanbieter ist das Ministry of Post and Telecommunication (Internet: www.mpt.net.mm). Internetanschlussgebühren sind sehr hoch. Öffentlichen Internetanschluss gibt es in Computer-Service-Centres.

Post: Luftpost nach Europa ist ca. 10- 14 Tage unterwegs. Es empfiehlt sich, Briefe persönlich aufzugeben und eine Bescheinigung dafür zu verlangen (geringe Gebühr). Postämter haben Mo-Fr von 09.30-16.30 Uhr geöffnet.

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Gesetzliche Feiertage: 4. Jan. 2005 Unabhängigkeitstag. 21. Jan. Eid al-Adha (Opferfest). 12. Febr. Tag der Union. 24. Febr. Vollmond von Tabaung. 2. März Tag des Bauern. 27. März Tag der Streitkräfte. 13. - 16. April Maha Thingyan (Wasserfest). 17. April Myanmar Neujahr. 24. April Vollmond von Kason. 1. Mai Tag der Arbeit. 21. Mai Vollmond von Waso (Beginn der buddhistischen Fastenzeit). 19. Juli Tag der Märtyrer. 12. Okt. Vollmond von Thadingyut (Ende der buddhistischen Fastenzeit). 1. Nov. Deepavali. 14. Nov. Vollmond von Tazaungmon. 6. Dez. Nationalfeiertag. 23. Dez. Kayin Neujahr. 25. Dez. Weihnachten.

4. Jan. 2006 Unabhängigkeitstag. 10. Jan. Eid Al Adha (Opferfest). Febr./März Vollmond von Tabaung. 12. Febr. Tag der Union. 2. März Tag des Bauern. 27. März Tag der Streitkräfte. April/Mai Vollmond von Kasone. 13. - 16. April Maha Thingyan (Wasserfest). 17. April Myanmar Neujahr. 1. Mai Tag der Arbeit. Juli/Aug. Full Moon of Waso (Beginn der buddhistischen Fastenzeit). 19. Juli Tag der Märtyrer. Okt. Vollmond von Thadingyut (Ende der buddhistischen Fastenzeit). 21. Okt. Deepavali. Nov. Vollmond von Tazaungmon. 6. Dez. Nationalfeiertag. 23. Dez. Kayin Neujahr. 25. Dez. Weihnachten.

 

Anmerkung: Die Daten für diese und andere buddhistische Feiertage hängen vom Mondkalender ab. Minoritäten haben unterschiedliche Feiertage. Im Oktober begehen die Hindus das Lichterfest Diwali, Muslime feiern Bakri Idd Ende November, Weihnachten und Ostern werden von Christen begangen, und der Stamm der Karen feiert Anfang Januar Neujahr. Weitere Informationen von den diplomatischen Vertretungen

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Gesundheit:
 

 

 

Vorsichtsmaßnahmen
empfohlen

Impfschein
erforderlich

Gelbfieber

  Nein 

  1 

Cholera

  2 

  Nein 

Typhus & Polio

  Ja 

  - 

Malaria

  3 

  - 

Essen & Trinken

  4 

  - 

[1]: Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die innerhalb von 6 Tagen nach Aufenthalt in Infektionsgebieten einreisen wollen. Ausgenommen sind Reisende, die den Transitraum in den Infektionsgebieten nicht verlassen haben sowie Transitreisende in Myanmar.
[2]: Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist keine Einreisebedingung, das Risiko einer Infektion besteht jedoch. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Antritt der Reise ärztlichen Rat einzuholen.
[3]: Malariarisiko besteht in den nachfolgenden Landesteilen unter 1000 m: (a) ganzjährig in der Provinz Karen; (b) von März bis Dezember in den Provinzen Chin, Kachin, Kajak, Mon, Rachin und Schan, in Pegu und in den Gemeinden Hlegu, Hmawbi und Taikkyi im Distrikt Yangon; (c) von April bis Dezember in den ländlichen Regionen des Distrikts Tenasserim; (d) von Mai bis Dezember im Distrikt Irawadi und in ländlichen Gebieten des Distrikts Mandalay; (e) von Juni bis November in den ländlichen Gebieten des Distrikts Magwe und im Distrikt Sagaing. Die vorherrschende gefährlichere Form Plasmodium falciparum soll stark gegen Chloroquin- und Sulfadoxin/Pyrimethamin resistent sein. In der Provinz Schan ist die Form P. falciparum resistent gegen Melfloquin. Die weniger gefährliche Form Plasmodium vivax ist gegen Chloroquin resistent.
[4]: Wasser sollte generell vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden. Milch ist nicht pasteurisiert und sollte ebenfalls abgekocht werden. Trocken- und Dosenmilch nur mit keimfreiem Wasser weiterverarbeiten. Milchprodukte aus ungekochter Milch am besten vermeiden. Fleisch- und Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Der Genuß von Schweinefleisch, rohen Salaten und Mayonnaise sollte vermieden werden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden.

Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber kommt vor.
Hepatitis A und E treten auf, Hepatitis B ist hochendemisch. Impfschutz wird gegen Hepatitis A empfohlen, bei Langzeitaufenthalten auch gegen Hepatitis B.
HIV/AIDS
ist mittlerweile auch in Myanmar, insbesondere in größeren Städten und in den östlichen Grenzgebieten, ein gravierendes Problem. Gefährdet sind alle, die Infektionsrisiken eingehen: Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein lebensgefährliches Risiko bergen.
Die Pestkommt landesweit vor.
Erhöhtes Ansteckungsrisiko für Japanische Enzephalitis besteht in ländlichen Gebieten von Mai bis Oktober.
Tollwut kommt landesweit vor. Asien gilt als der Kontinent mit den meisten Tollwuterkrankungen. Übertragung hauptsächlich durch streunende Hunde und Katzen. Bei Bißwunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

Gesundheitsvorsorge: Die medizinische Versorgung ist mit Europa nicht zu vergleichen und ist vielfach technisch, apparativ oder hygienisch problematisch. Oft fehlen auch europäisch ausgebildete, Englisch oder Französisch sprechende Ärzte. Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung werden dringend empfohlen. Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs der z.T. hohen Temperaturen wegen geschützt werden. In Notfällen kann Rat bei der SOS-Klinik (Myanmar SOS International Ltd, Inya Lake Hotel, 37 Kaba Aye Pagoda Road, Mayangone Township, Yangon, Tel: (+95) (01) 66 78 77 (rund um die Uhr), oder (+95) (01) 66 78 71 bzw. 66 78 79. Fax: (+95) (01) 66 78 66. Internet: www.internationalsos.com) in Rangun eingeholt werden, die auch Rettungsflüge organisiert.

 

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Währung: 1 Kyat = 100 Pyas. Währungskürzel: K, MMK (ISO-Code). Banknoten sind im Wert von 1000, 500, 200, 100, 90, 45, 20, 15, 10, 5 und 1 K und 50 Pyas im Umlauf. Münzen im Wert von 1 K sowie 50, 25, 10, 5 und 1 Pyas. Um den Schwarzmarkt zu unterbinden und die finanzielle Situation der Dissidentengruppen zu schwächen, werden gelegentlich bestimmte Banknoten ohne Vorwarnung für ungültig erklärt.
Geldwechsel: Individualreisende müssen bei der Einreise 200 US$ zum staatlich festgelegten Kurs zwangsumtauschen, Pauschalreisende sind davon befreit. Alle Einreisenden müssen ihre importierten Fremdwährungen innerhalb von einem Monat bei zugelassenen Wechselstuben umtauschen. Nur ein Viertel des Betrages, der in Kyat getauscht wurde, darf bei der Ausreise zurückgetauscht werden. Pauschalreisende sind von dieser Regelung ausgenommen. FECs sind Myanmars zweite gesetzlich anerkannte Währung und werden von der Bank of Myanmar speziell für Touristen ausgestellt. Ein FEC entspricht einem US$, FECs sind im Gegenwert von 20, 10, 5 und 1 US$ im Umlauf. FECs müssen in Hartwährungen (US-Dollar, britische Pfund) in bar oder mit Reiseschecks bezahlt werden und können bei staatlich autorisierten Banken, Wechselstuben, Hotels und Reiseveranstaltern in Myanmar in Kyats gewechselt werden. Da FECs jedoch im ganzen Land als Zahlungsmittel akzeptiert werden, ist der Umtausch größerer Geldbeträge in Kyat nicht nötig. Es empfiehlt sich jedoch einige Kyats in kleinerer Stückelung mit sich zu führen. Bei einigen wenigen offiziell autorisierten Stellen (Hotels, Bahnhöfen und Fluglinien) werden auch US-Dollar in bar akzeptiert.
Kreditkarten: Visa, Diners Club, American Express und JCB werden von Fluglinien und größeren Hotels in Yangon und Mandalay angenommen. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.
Reiseschecks: Die Einlösung von Reiseschecks bereitet oftmals Schwierigkeiten, US-Dollar-Reiseschecks werden empfohlen.
Devisenbestimmungen: Die Landeswährung darf weder ein- noch ausgeführt werden. Keine Beschränkungen bei der Einfuhr von Fremdwährungen, Deklarationspflicht. Die Deklaration muß aufbewahrt werden, da die Ausfuhr auf die bei der Einreise deklarierte Summe beschränkt ist. Nur ein Viertel des Betrages, der in Kyat getauscht wurde, darf bei der Ausreise zurückgetauscht werden. der in Persönlicher Schmuck sollte bei der Einreise allenfalls deklariert werden, um beim Verlassen des Landes Schwierigkeiten zu vermeiden. Am Flughafen in Yangon finden regelmäßig Kontrollen statt. Daher sollten alle Quittungen zum Nachweis der im Lande ausgegebenen Summen aufbewahrt werden.

 

Öffnungszeiten der Banken: Mo-Fr 10.00-14.00 Uhr.

 

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Flugzeug: Das Flugzeug ist das beste Verkehrsmittel, leider ist der Flugplan jedoch eingeschränkt. Oft beeinträchtigen Sicherheitsmaßnahmen den Reiseverkehr. Air Mandalay und Air Yangon bieten Inlandflüge an, letztere entsprechen laut Angaben des Auswärtigen Amtes nur bedingt internationalen Sicherheitsstandards. Es gibt Flüge zu den meisten Städten, außerdem Charterflugverkehr. Über 60 Landepisten stehen zur Verfügung. Flugtickets und Auskünfte bei Myanmar Travels and Tours (s. Kontaktadressen).
Durchschnittliche Flugzeiten: Yangon - Mandalay: 2 Std. 10; Yangon - Pagan: 1 Std. 30; Yangon - Heho: 1 Std. 25.
Schiff: Am besten lernt man das Land per Boot kennen, insbesondere auf dem Irrawaddy zwischen Bhamo und Mandalay und Mandalay und Bagan. Der Irrawady entspringt im Himalaya und fließt über 2170 Kilometer durch Myanmar bis er im Indischen Ozean mündet. Orient-Express Trains & Cruises und Reisebüros vor Ort organisieren diese Fahrten. Man sollte viel Zeit haben, da es fast immer Verspätungen gibt.
Bahn: Die Züge der Myanmar Railways befahren diverse Strecken, die wichtigste führt von Yangon nach Mandalay (Fahrzeit 12-14 Std.). Nachtzüge haben normalerweise Schlafwagen. Das Streckennetz führt in fast alle Landesteile. Es gibt auch Fahrkarten 1. Klasse. Mit Ausnahme der Strecke Yangon - Mandalay sind alle Zugverbindungen von regelmäßigen Verspätungen und anderen Störungen betroffen, die durch klimatische, technische und bürokratische Schwierigkeiten verursacht werden. Fahrkarten müssen durch Myanmar Travels and Tours erworben werden, möglichst 24 Std. im voraus. Es empfiehlt sich, 1. Klasse zu fahren. Regelmäßige Bahnverbindungen gibt es auf den Strecken Yangon - Mandalay, und Yangon - Thazi. Die Bahnfahrkarten können mit Bustickets kombiniert werden.
Bus/Pkw: Busse der staatseigenen Transportgesellschaft sind in schlechtem technischen Zustand, seit kurzem stehen jedoch auch komfortablere, klimatisierte Busse privater Busunternehmer zur Verfügung. Die Hauptstrecken führen von Yangon nach Meiktila, Pyay, Mandalay und Taunggyi. Fahrräder können gemietet werden. Unterlagen: Internationaler Führerschein, der bei der Polizei vorgelegt werden muß, die ihn dann entweder bestätigt oder einen Besucherführerschein ausstellt.
Stadtverkehr: Yangon hat eine ringförmige Bahnstrecke. In allen Städten verkehren Busse, die allerdings zumeist veraltet und überfüllt sind. In Yangon gibt es blaue Regierungstaxis zum Einheitsfahrpreis. Taxis ohne Taxameter stehen zur Verfügung, außerdem Motor- und Fahrradrikschas. Der Fahrpreis sollte im voraus vereinbart werden.

 

Anmerkung: Reisen in bestimmte Landesteile sind nicht gestattet. Einzelheiten von der Botschaft.

 

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Im ganzen Land gibt es Stupas (kuppelförmige buddhistische Schreine), Tempel und Pagoden. Wegen des Bürgerkriegs dürfen einige Gebiete von Besuchern nicht betreten werden. Während der Trockenzeit veranstaltet die Tourist Corporation sonntags Ausflüge per Flugzeug zu den Stränden von Napali und Sandoway.
Der Süden: Charakteristisch für die Hauptstadt Yangon sind die vielen buddhistischen Tempel, Straßenmärkte, Imbißstände und teilweise etwas baufälligen Gebäude aus der Kolonialzeit. Die goldene Shwe-Dagon-Pagode ist einer der außergewöhnlichsten buddhistischen Schreine Asiens - die älteste Pagode an dieser Stelle soll vor 2500 Jahren gebaut worden sein, das derzeitige Gebäude stammt von 1769. Sehenswert sind auch die Sule-Pagode und die Maha Pasan Guha oder »Große Höhle« - eine künstlich angelegte Höhle, die Teil der Kaba-Aye-Pagode ist. Interessant an der Botataung-Pagode ist, daß man die hohle Stupa betreten kann. In der Nähe von Myinkaba liegt der Naga-Yone-Tempel mit einer berühmten Buddhafigur. Sehenswert ist auch Kyaik Tyo mit der »Goldfelsen-Pagode«. Pegu wurde 1573 gegründet. Besonders sehenswert sind die goldene Shwemawdaw-Pagode und der Markt. Nordöstlich von Pegu befindet sich der Shwethalyaung-Buddha, der als einer der schönsten Buddhas verehrt wird.
Zentral-Myanmar: Pagan ist das historisch bedeutendste Gebiet des Landes. Während des goldenen Zeitalters der 11 großen Könige (ca. 1044-1287) gab es mehr als 13.000 Pagoden. Heute stehen hier nur noch rund 3000 Pagoden. Im Dorf Pagan gibt es ein Museum, einen Markt, kleine Restaurants und Übernachtungsmöglichkeiten. Das Dorf Myinkaba ist von Pagan aus zu Fuß zu erreichen. Sehenswert sind der Tempel und Werkstätten, in denen Lackwaren hergestellt werden. In der Region um Pagan (etwa 40 qkm) gibt es Dutzende offener Tempel, vor allem den 1311 errichteten Shwegugyi-Tempel. Der Gawdawpalin-Tempel wurde 1975 durch ein Erdbeben schwer beschädigt, gilt aber immer noch als einer der eindrucksvollsten Tempel dieses Gebietes. Der Thatbyinnyu-Tempel ist der höchste dieser Region. Mandalay, die alte Königsstadt, hat einen ungewöhnlichen Reichtum an Palästen, Stupas, Tempeln und Pagoden. Die Stadt ist das Zentrum des Buddhismus und der burmesischen Kunst. Neben Kunstgewerbemärkten gibt es Steinmetzwerkstätten und kleine Betriebe, in denen Blattgold hergestellt wird. Der nordöstlich des Palastes gelegene Mandalay Hill (240 m) gab der Stadt ihren Namen. Besonders sehenswert sind der riesige Shweyattaw-Buddha in der Nähe des Hügels; ferner die 1847 errichtete Eindawya-Pagode, die Shwekyimyint-Pagode, und die Mahumuni-Pagode (»Große Pagode«) mit der hochverehrten Mahumuni-Figur. Vom imposanten Mandalay-Palast, der einst eher eine riesige, von Mauern umgebene Stadt als ein Palast war, sind heute nur noch das Fundament, der Schloßgraben und die mächtigen Mauern erhalten. Das Shwenandaw Kyaung-i war einst Teil des Palastes und wurde von König Mindon und seiner Hauptkönigin bewohnt. Es enthält geschnitzte Wandpaneele sowie ein Foto des Atumashi-Kyaung-Klosters, das 1890 durch ein Feuer zerstört wurde. Die Ruinen des Klosters liegen südlich der Kuthodaw-Pagode, die das »größte Buch der Welt« genannt wird. 729 Marmorplatten, die mit dem gesamten buddhistischen Kanon beschrieben sind, umgeben die Pagode in der Mitte des Klostergeländes.
In der Umgebung von Mandalay liegen mehrere verlassene ehemalige Hauptstädte. Sagaing ist leicht zu erreichen; in Tupayon, Aungmyelawka und Kaunghmudaw kann man interessante Pagoden besichtigen. Sagaing war einst die Hauptstadt des unabhängigen Shan-Königreiches. Vom 15. bis zum 19. Jahrhundert (bis zum Untergang des Königreiches) war Ava die Hauptstadt; dort sind die alten Stadtwälle noch zu sehen. Mingun erreicht man mit dem Boot von Mandalay. Die Mingun-Glocke soll die älteste und größte Glocke der Welt sein, die noch nie einen Sprung hatte. Die 1783 von König Bodawpaya gegründete Stadt Amarapura südlich von Mandalay ist für ausgezeichnete Baumwoll- und Seidenstoffe bekannt.
Der Osten: Dieser Landesteil ist ideal für Wanderer und Bergsteiger. In den Kieferwäldern liegen mehrere Erholungsorte wie Kalaw. Am Pindaya-See gibt es zahlreiche berühmte Höhlen mit einigen tausend Buddhafiguren. In der Nähe des Dorfes Yengan liegen die Padah-Lin-Höhlen, die prähistorische Malereien enthalten. Der Inle-See auf dem Shan-Plateau ist für seine schwimmenden Gärten und für die Fischer bekannt, die ihre Boote mit den Beinen rudern. Weiter nördlich ist Maymyo, eine zauberhafte Bergstation mit malerischen Wasserfällen. Aufgrund der hohen Lage herrscht ein angenehmes Klima.

 

Der Nordwesten: Wegen der schlechten Verkehrsverbindungen und der politischen Situation gelangen Besucher so gut wie nie in dieses Gebiet, das von Minoritätenstämmen bewohnt wird. Am bekanntesten sind die sogenannten »Giraffenfrauen«, die um Hals und Hand- und Fußgelenke Dutzende von Kupfer- und Messingringen tragen.

 

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Essen & Trinken: Spezialitäten sind Lethok Son (ein scharf gewürzter vegetarischer Reissalat), Mohinga (Fischsuppe mit Nudeln) und Oh-No Khauk Swe (Reisnudeln, Huhn und Kokosmilch). Die Avocados aus der Gegend am Inle-See sind ausgezeichnet. Getränke: Tee ist ein beliebtes Getränk. Die einheimischen alkoholfreien Getränke sind von minderwertiger Qualität und teuer. Einheimisches Bier sowie einheimischer Rum, Whisky und Gin sind überall erhältlich.
Nachtleben: Gelegentlich finden Veranstaltungen in den drei Theatern Yangons statt. Kinos sind populär, sieben der 50 Kinos in Yangon zeigen regelmäßig Filme in englischer Sprache.
Einkaufstips: Schmuck und Edelsteine (Rubine) sollte man nur in hierzu offiziell berechtigten Geschäften kaufen.
Sport: Zahlreiche europäische Sportarten werden in den Sportklubs ausgeübt, man muß aber entweder Mitglied oder Gast eines Mitglieds sein. Im Aung-San-Stadion in Yangon und auf kleineren Plätzen in andereren Orten werden Fußballspiele veranstaltet. Der Nationalsport ist Chinglone. Zu dieser Sportart benötigt man sechs Spieler pro Seite, die einen aus Bambusrohr geflochtenen Ball so lange wie möglich in der Luft halten, dazu jedoch lediglich Füße und Knie benutzen dürfen. Boxen ist ebenfalls eine sehr beliebte Sportart.
Veranstaltungskalender: Maha Thingyan, das myanmarische Neujahr, findet Mitte April statt und dauert mindestens drei Tage. Zwei weitere bedeutende Feierlichkeiten sind Thadingyut zur Zeit des Vollmondes im Oktober und Dazaungdine Anfang November.

Genaue Informationen erteilt das Fremdenverkehrsamt (s. Adressen).

 

Land & Leute: Höfliches Benehmen und Respekt für Tradition und Religion werden erwartet. Vor dem Betreten religiöser Gebäude muß man Schuhe und Strümpfe ausziehen. Beim Sitzen sollten die Fußsohlen nicht sichtbar sein, dies wird als Beleidigung aufgefaßt. Shorts und Miniröcke sollten nicht getragen werden. Trinkgeld: Taxifahrer erwarten kein Trinkgeld. In Hotels und Restaurants gibt man zwischen 5% und 10%.

 

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Klima: In Myanmar gibt es drei Jahreszeiten - die heißeste Jahreszeit liegt zwischen Februar und Mai mit geringem Niederschlag. Die Monsunzeit dauert von Mai bis Oktober. Von Oktober bis Februar herrscht trockenes, kühleres Wetter.

 


Klima: Myanmar

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