

Fläche: 513.115 qkm.
Bevölkerungszahl: 65.444.37 (2005).
Bevölkerungsdichte: 128 pro qkm.
Hauptstadt: Bangkok (Krung Thep). Einwohner: 5.455.200 (2004).
Geographie: Thailand grenzt im Westen an Myanmar und den Indischen Ozean, im Süden und Osten an Malaysia und den Golf von Thailand, im Osten an Kambodscha und im Norden und Osten an Laos. Der Chaophraya und seine Nebenflüsse fließen durch große Teile des thailändischen Festlandes. Im Nordosten erhebt sich das Korat-Plateau etwa 300 m über die Hochebene. Diese weitgehend unfruchtbare Region macht etwa ein Drittel des Landes aus, die bewaldeten Hügel im Norden bedecken ein weiteres Drittel.
Staatsform: Parlamentarische Monarchie seit 1932. Verfassung von 1997. Zweikammerparlament: Repräsentantenhaus (Sapha Phuthaen Ratsadon) mit 500, Senat (Wuthisapha) mit 200 Mitgliedern. Staatsoberhaupt: König Bhumibol Adulyadej (Rama IX.), seit 1946. Regierungschef: Thaksin Shinawatri, seit 2001.
Sprache: Amtssprache ist Thai (Siamesisch). Umgangssprachen sind u. a. Malaiisch und Chinesisch sowie regionale Dialekte. Englisch ist Handels- und Bildungssprache.
Religion: Theravada-Buddhisten (95%); christliche, moslemische und hinduistische Minderheiten.
Ortszeit: MEZ + 6.
Keine Sommer-/Winterzeitumstellung in Thailand.
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter +6 Std. und im Sommer +5 Std.
Netzspannung: 220 V, 50 Hz. Unterschiedliche Steckdosen, Adapter empfohlen.
Post- und Fernmeldewesen:
Telefon: Selbstwählferndienst.
Landesvorwahl: 66.
Mobiltelefon: GSM 900 und 1800. Netzbetreiber sind u.a. Advanced Info Service (Internet: www.ais900.com) (GSM 900) und Total Access Comms (Internet: www.dtac.co.th) (GSM 1800).
Faxdienst: Bei der Communication Authority of Thailand und größeren Hotels.
Internet/E-Mail: In Städten und Urlaubsgebieten gibt es zahlreiche Internetcafés mit öffentlichem Internet-/E-Mail-Zugang. Internetanbieter sind Internet Thailand (Internet: www.inet.co.th) und Asia Infonet (Internet: www.asianet.co.th).
Telegramme: Nimmt das Hauptpostamt in der New Road, Bangkok, sowie jedes Telegrafenamt entgegen.
Post: Luftpost nach Europa benötigt bis zu einer Woche. Öffnungszeiten der Postämter: Das Hauptpostamt in Bangkok öffnet Mo-Fr 08.00-20.00 Uhr und an Wochenenden und Feiertagen 08.00-13.00 Uhr. Postämter in anderen Landesteilen öffnen in der Regel 08.30-15.30 Uhr.
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Gesetzliche Feiertage: 1. Jan. 2005 Neujahr.
17. Febr.* Magha Puja-Tag.
6. April Chakri-Tag.
13. - 15. April Songkran (Thai Neujahr).
1. Mai Tag der Arbeit. 5. Mai Krönungstag. 23. Mai* Visakhabuja.
22. Juni* Khao Pansa (Buddhistischer Feiertag).
1. Juli Feiertag der Jahresmitte.
12. Aug. Geburtstag der Königin.
23. Okt. Chulalongkorn-Tag.
5. Dez. Geburtstag des Königs.
10. Dez. Verfassungstag.
31. Dez. Silvester.
1. Jan. 2006 Neujahr.
Jan.-März * Magha Puja-Tag.
6. April Chakri-Tag.
13. - 15. April Songkran (Thai Neujahr).
1. Mai Tag der Arbeit. 5. Mai Krönungstag. 23. Mai* Visakhabuja.
22. Juni* Khao Pansa (Buddhistischer Feiertag).
1. Juli Feiertag der Jahresmitte.
12. Aug. Geburtstag der Königin.
23. Okt. Chulalongkorn-Tag.
5. Dez. Geburtstag des Königs.
10. Dez. Verfassungstag.
31. Dez. Silvester.
Anmerkung: [*] Religiöse Feiertage werden nach dem Buddhistischen Mondkalender bestimmt und verschieben sich.
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Gesundheit:
|
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Vorsichtsmaßnahmen
empfohlen
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Impfschein
erforderlich
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Gelbfieber
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Nein
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1
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Cholera
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Nein
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Nein
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Typhus & Polio
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2
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-
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Malaria
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3
|
-
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Essen & Trinken
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4
|
-
|
[1]: Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von Reisenden verlangt, die innerhalb von 10 Tagen nach Aufenthalt in den von der WHO ausgewiesenen Infektionsgebieten einreisen wollen und über ein Jahr alt sind. Ausgenommen sind Transitpassagiere, die den Transitraum in Thailand nicht verlassen.
[2]: Eine Schutzimpfung gegen Polio wird empfohlen, bei längerem Aufenthalt auch gegen Thypus. Landesweit besteht eine erhöhte Infektionsgefahr für Typhus.
[3]: Malaria in der gefährlicheren Form Plasmodium falciparum kommt ganzjährig in ländlichen Regionen und vor allem in den Wäldern und Hügellandschaften im ganzen Land und vor allem in den Grenzgebieten vor. Ein hohes Malariarisiko besteht auch in den Touristengebiete im Goldenen Dreieck, der Küsten, Khao Sok National Park und auf einigen Inseln (z.B. Ko Chang und Ko Mak vor Trat). Die Städte und wichtigsten Fremdenverkehrsorte (Bangkok, Chiang Mai, Chiang Rai, Pattaya, Phuket, Hua Hin, Ko Samui) gelten als weit gehend malariafrei. Starke Chloroquin-, Sulfadoxin/Pyrimethamin- und Mefloquin-Resistenz wurde gemeldet.
[4]: Wasser sollte generell vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden. In den meisten Hotels wird jedoch abgefülltes Trinkwasser kostenlos zur Verfügung gestellt. Milch ist außerhalb der Stadtgebiete nicht pasteurisiert und sollte ebenfalls abgekocht werden. Milchprodukte aus ungekochter Milch am besten vermeiden. Fleisch- und Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Der Genuss von Schweinefleisch, rohen Salaten und Mayonnaise sollte vermieden werden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden. Vor dem Verzehr und Kauf von Lebensmitteln aus billigen Straßenrestaurants und von Märkten wird gewarnt.
Vorsichtsmaßnahmen: Bilharziose-Erreger kommen in manchen Teichen und Flüssen vor, das Schwimmen und Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich.
Hepatitis A und Hepatitis B kommen vor. Landesweit besteht eine erhöhte Infektionsgefahr für Hepatitis A. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird ausdrücklich empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.
Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber kommt vor.
Erhöhtes Ansteckungsrisiko für Japanische Enzephalitis besteht von Mai bis Oktober vor allem in ländlichen und suburbanen Gebieten.
Allgemein besteht ein erhöhtes Tollwut-Risiko, durch die Zunahme von streunenden Hunden insbesondere in Stadtbereichen, wie z.B. in Bangkok. Überträger sind auch Katzen, Waldtiere und Fledermäuse. Bei Bisswunden sofort ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. Bei längerem Aufenthalt im Land wird eine Schutzimpfung empfohlen.
HIV/Aids ist weit verbreitet und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches Gesundheitsrisiko bergen.
Landesweit besteht das Übertragungsrisiko von Borreliose/Lymekrankheit durch Zecken v.a. in Gräsern, Sträuchern und im Unterholz. Schutz bieten hautbedeckende Kleidung und insektenabweisende Mittel.
Gesundheitsvorsorge: In größeren Ortschaften ist die medizinische Versorgung sehr gut, auf dem Land entspricht sie eventuell nicht europäischem Standard. Alle großen Hotels haben Bereitschaftsärzte. Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung sowie einer Reiserückholversicherung wird empfohlen. Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden.
Vogelgrippe: Nachdem die zweite Seuchenwelle der so genannten Geflügelpest, die das Land seit Ende 2003 überzogen hat, Anfang April 2005 abgeklungen war, wurden seit Anfang Juli wieder 9 neue örtliche Ausbrüche auf Geflügelfarmen in der zentralen Suphanburi-Provinz gemeldet. Die Tatsache ist besonders tragisch, da Thailand sich am 12. Juli 2005, 90 Tage nach dem letzten Auftreten der Seuche, als "bird flu free" deklarieren wollte. Mehr als 60 Millionen Tiere, vorwiegend Hühner, sind der Seuche in den letzten zwei Jahren zum Opfer gefallen. Dabei gab es auch eine Reihe von menschlichen Erkrankungs- und Todesfällen. Die meisten von ihnen hatten sich beim direkten Umgang mit Federvieh angesteckt. Im Zusammenhang mit der Vogelgrippe wird Reisenden empfohlen, Kontakte mit lebendem oder rohem Geflügel bzw. Vögeln zu vermeiden. Nähere Informationen zum Thema Vogelgrippe gibt die Weltgesundheitsorganisation (WHO).
HIV-Test: Personen mit einem positiven HIV-Test und Personen, die verdächtigt werden, Aids zu haben, wird die Einreise verweigert.
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Währung: 1 Baht = 100 Satang.
Währungskürzel: BHT, THB (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 1000, 500, 100, 50 und 20 BHT. Münzen sind im Wert von 10, 5 und 1 BHT sowie 50 und 25 Satang im Umlauf. Zusätzlich gibt es eine große Anzahl von Gedenkmünzen, die ebenfalls gesetzliche Zahlungsmittel sind.
Geldwechsel: Bargeld kann in Banken, Hotels (hohe Gebühren) und in autorisierten Wechselstuben (beste Kurse) in größeren Städten getauscht werden (Öffnungszeiten 08.00-20.00 Uhr). Außerhalb der größeren Städte und Touristenzentren lassen sich Banknoten über 100 BHT nur schwer wechseln, es empfiehlt sich daher die Mitnahme von Geldbeträgen in kleinerer Stückelung.
Kreditkarten: American Express, Eurocard, MasterCard und
Visa werden vielerorts angenommen,
Diners Club seltener. Mit Kreditkarten kann man auch im ganzen Land Geld abheben. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.
Reiseschecks: Euroschecks werden nur von der Thai Farmers Bank eingelöst.
Devisenbestimmungen: Die Einfuhr der Landeswährung ist unbeschränkt. Die Landeswährung kann pro Person bis zu einer Höhe von 20.000 BHT ohne vorherige Genehmigung ausgeführt werden. Die Ein- und Ausfuhr von Fremdwährungen ist unbeschränkt.
Öffnungszeiten der Banken: Mo-Fr 09.00-15.30 Uhr.
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Flugzeug: Linienflüge:
Thai Airways International (TG) sowie
Bangkok Airways (PG) fliegen alle größeren Städte an. Außerhalb der Hauptsaison gibt es oft Vergünstigungen und Sondertarife.
Billigflüge:
Nok Air (Internet:
www.nokair.com).
Orient Thai (Internet:
www.orient-thai.com) fliegt innerhalb von Thailand sowie von Thailand nach Singapur, Südkorea, Hongkong und nach Kuala Lumpur,
Airpass: Der Airline-Verbund Star Alliance bietet seinen Kunden einen Airpass für Flüge innerhalb Thailands an. Der Pass kann in Verbindung mit jedem internationalen Flug erworben werden, wenn es ein Rund- oder Gabelflug ist. Es können 3 bis 8 Streckencoupons gekauft werden und die maximale Aufenthaltsdauer beträgt 3 Monate.
Schiff: Es gibt saisonbedingt etwa 1600 km befahrbare Wasserwege. Eine Fährverbindung zwischen Thahnon Tok und Nonthaburi besteht, es gibt auch zahlreiche Wassertaxis. Luxuriöse Flußkreuzfahrten sind auf der
Oriental Queen möglich. Während der Monsunzeit sind Fahrverbindungen begrenzt, besonders von Mai bis Oktober entlang der Ostküste und Andamanküste, sowie November bis Januar an der Golfküste. Die Sehenswürdigkeiten entlang des Chao Phraya-Flusses erkundet man am besten mit dem
Chao Phraya Touristenboot (Internet:
www.chaophrayaboat.com).
Bahn: Das Bahnnetz erstreckt sich über 4600 km und verbindet alle größeren Städte (ausgenommen Phuket). Die nationale Bahngesellschaft ist die
State Railway of Thailand (Internet:
www.railway.co.th/httpEng/). Die vier Hauptstrecken führen in die nördlichen, östlichen, südlichen und westlichen Regionen des Landes; ferner gibt es eine Bahnstrecke zwischen Thonburi (Bangkok), der berühmten Brücke über den Fluß Kwai und Nam Tok. Auf allen Strecken verkehren täglich mehrere Züge, z. T. führen sie Speise- und Schlafwagen und haben eine Klimaanlage. Die Züge fahren im allgemeinen recht langsam, sind jedoch bequem. Der
Southern Line Express hält in Suratthani, von wo Fahrgäste per Bus und Fähre zur Insel Koh Samui weiterfahren können. Einige Fahrpläne sind auch auf Englisch erhältlich.
Bus/Pkw: Das Straßennetz (52.000 km) in Thailand ist relativ gut ausgebaut, es gibt zahlreiche Schnellstraßen. Linksverkehr.
Bus: Langstreckenbusse verkehren zwischen allen Städten und in alle Landesteile. Fahrpreise sind günstig, die Busse jedoch überfüllt. In den klimatisierten Bussen privater Unternehmer kann man Sitzplätze buchen, hier liegen die Preise etwas höher. Buchungen können in Hotels, reisebüros oder an den großen Busterminals in Bangkok vorgenommen werden. Das staatliche Busunternehmen heißt
Bor Kor Sor (BKS). Es ist günstig aber zuverlässig.
Taxi: Es empfiehlt sich, den Fahrpreis vor Fahrtantritt auszuhandeln; die meisten Taxifahrer sprechen allerdings kaum Englisch. Taxis verkehren in Thailand überall, bei Tag und Nacht. Trinkgeld wird nicht erwartet. Es gibt drei verschiedene Arten von Taxis, solche mit Taxameter, solche ohne Taxameter und die dreirädrigen
Tuk-Tuks. Auch in Taxis mit Taxameter kann man den Fahrpreis aushandeln. Während der Hauptverkehrszeit kommt man mit dem
Tuk-Tuk (Motorrikscha) schneller voran. Besucher sollten den Namen eines nahegelegenen Hotels oder einer Sehenswürdigkeit im Zusammenhang mit dem Fahrziel angeben. Taxifahrer versuchen des öfteren, ihre Fahrgäste zu einem Touristengeschäft abzuschleppen (wo sie Kommission erhalten), bevor sie sie zu ihrem Ziel fahren.
Mietwagenfirmen gibt es in allen größeren Städten.
Unterlagen: Internationaler Führerschein.
Stadtverkehr: Die
Government Mass Transit Authority (Internet:
www.bts.co.th) ist für den öffentlichen Nahverkehr in Bangkok zuständig. Es gibt eine U-Bahn, Wassertaxis, Taxis, den
Skytrain und unzählige private Bus- und Minibusunternehmen. In klimatisierten Bussen und Schnellbussen liegen die Fahrpreise höher, i. allg. sind sie jedoch immer noch durchaus preiswert. Bezahlt wird beim Schaffner. In Stadtbussen sollte man die Rücksitze für die buddhistischen Mönche freihalten. Der
Skytrain, Bangkoks hochmodernes Verkehrsmittel, ist ideal zum Sightseeing: Die Hochbahn fährt über den Straßenschluchten der Hauptverkehrsachsen. Wassertaxis sind sehr gebräuchlich, zeitsparend und preiswert. Es empfiehlt sich, bei der Ankunft in Bangkok einen Plan des Busliniennetzes zu kaufen.
Fahrzeiten: von Bangkok zu den folgenden größeren Städten (ungefähre Angaben in Std. und Min.):
|
|
Flugzeug
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Bahn
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Bus/Pkw
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|
Chiang Rai
|
1.15
|
-
|
12.00
|
|
Chiang Mai
|
1.00
|
14.00
|
10.00
|
|
Hat-Yai
|
1.15
|
17.00
|
15.00
|
|
Hua Hin
|
0.40
|
4.00
|
3.00
|
|
Pattaya
|
-
|
-
|
3.00
|
|
Phitsanulok
|
0.55
|
6.00
|
5.30
|
|
Phuket
|
1.20
|
-
|
10.45
|
|
Samui
|
1.20
|
14.00
|
13.00
|
|
Suratthani
|
1.00
|
12.00
|
11.00
|
|
U-R*
|
1.45
|
11.00
|
10.00
|
|
Udonthani
|
1.00
|
10.15
|
9.00
|
Anmerkung: [*] Ubon-Ratchathani.
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Bangkok: Die dem Stadtbild nach stark westlich orientierte Hauptstadt ist dennoch ihrem Wesen nach asiatischen Traditionen verhaftet geblieben. Bangkok ist das politische, kulturelle und wirtschaftliche Zentrum des Landes, die rapiden Veränderungen und der zunehmende Wohlstand haben jedoch auch Nachteile gebracht. Es gibt zuviel Straßenverkehr und die Stadt kommt oft zu einem komplett Stillstand. Die besten Hotels überblicken den
Chaophraya-Fluß, an dessen Ufer auch der
Große Palast zu finden ist. Das riesige Gelände beherbergt den
Wat Phra Kaeo, eine Tempelanlage mit dem Tempel des Smaragdbuddha. Diese Buddhafigur besteht aus einer besonders leuchtend-grünen Jadeart und ist nicht, wie man vermuten könnte, mit Smaragden besetzt. Für den Besuch des Großen Palastes gelten bestimmte Kleidungsregeln. So müssen Frauen einen Rock tragen, der die Knie bedeckt, und von Männern werden lange Hosen erwartet. Andernfalls wird der Eintritt verweigert. Flußaufwärts vom Großen Palast ist das
Königliche Bootshaus. Hier kann man die reichverzierten königlichen Barkassen bewundern, die für besondere Prozessionen auf dem Chaophraya verwendet werden. Innerhalb der Stadtgrenzen Bangkoks gibt es über 300 faszinierende Tempel und Schreine. Am bekanntesten sind
Wat Benchamabophit (Marmor-Tempel),
Wat Arun (Tempel der Morgendämmerung) und
Wat Traimit (Tempel des Goldenen Buddhas). Eine der größten Tempelanlagen des Landes ist
Wat Pho. Die gesamte Anlage besteht aus über 30 Tempeln, von denen der Tempel des Liegenden Buddhas der größte ist. Mit einer Länge von über 44 m und einer Höhe von 15 m hat diese Buddhafigur unglaubliche Ausmaße. Ein Besuch der zahlreichen farbenfrohen Märkte ist ebenfalls zu empfehlen, besonders erwähnt sei hier der berühmte
Schwimmende Markt. Allerdings ist er in den letzten Jahren mehr und mehr zur Touristenattraktion geworden. Zu den weiteren Sehenswürdigkeiten gehören der
Lak Muang (»Stadtstein«), der
Erawan-Schrein, an dem tägliche frische Opfergaben dargebracht werden, und das
Nationalmuseum. Im
Suan Pakkard-Palast kann man wertvolle Antiquitäten besichtigen. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen auch das zu einem Kunstgewerbemuseum umgebaute Haus des amerikanischen Seidenhändlers
Jim Thompson, der 1967 spurlos in Malaysia verschwand. Ebenso interessant sind der
Bangkoker Zoo und die
Schlangenfarm des Rotkreuzzentrums. Entfernungen zwischen den einzelnen Sehenswürdigkeiten können überraschend groß sein; am besten benutzt man ein Taxi.
Ausflüge: Flußaufwärts liegen die alte Hauptstadt
Ayutthaya und der alte Sommerpalast
Bang Pa-In inmitten herrlicher tropischer Gärten. Beide sind bequem mit einem der zahlreichen Ausflugsboote auf dem Chaophraya zu erreichen.
Östlich von Bangkok liegt die
Ancient City, ein riesiges Privatgrundstück mit Modellen der bedeutendsten thailändischen Baudenkmäler (zum Teil in Originalgröße) sowie der in der Nähe der Grenze nach Kambodscha gelegenen eindrucksvollen Tempelruinen des Kaiserreiches der Khmer.
Die Landesmitte: Die zentrale Hochebene nördlich von Bangkok ist die wohlhabendste Region des Landes.
Phitsanulok bietet sich als Ausgangspunkt für Ausflüge in die Umgebung an, z. B. zu den alten Königsstädten
Sukhothai und
Kamphaeng Phet. Sukhothai und die Umgebung wurden von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Vom historischen Sukhothai sind heute nur noch Ruinen zu sehen, die alle zu einem Nationalpark gehören. Das große Gelände umfaßt Paläste, Tempel und Pavillons sowie zahlreiche Seen und Kanäle. Im März werden hier zahlreiche religiöse Feste begangen.
In der Provinz
Kanchanaburi im Westen des Landes gibt es heute moderne Hotels; eine Rundreise durch diese schönste Gegend Thailands westlich von Bangkok lohnt sich unbedingt. In Kanchanaburi steht die berühmte »Brücke über den Kwai«; ferner gibt es herrliche Wasserfälle und Kalksteinhöhlen zu bewundern.
Im Nordosten, etwa drei Autostunden von Bangkok entfernt, liegt das
Khao Yai National Park & Wildlife Reserve. Außer der erstaunlichen Pflanzen- und Tierwelt gibt es in diesem sehr beliebten Nationalpark auch ein kleines Ferienzentrum mit Hotels, so daß man von hier aus problemlos zahlreiche historische Stätten und die großartigen Ruinen der alten Khmer im Nordosten Thailands besuchen kann (u. a. in
Pimai,
Lop Buri und
Phanom Rung). Im Nordosten werden Feste gefeiert, die man in anderen Landesteilen nicht kennt; besonders erwähnt sei hier das Elefantentreiben bei
Surin, das alljährlich im November stattfindet.
Chiang Mai: Chiang Mai im Norden ist die zweitgrößte Stadt Thailands. Von hier aus kann man die reizvolle Umgebung erkunden: die alten und wunderschönen Tempel; Teakwälder, in denen Elefanten zur Arbeit eingesetzt werden; geheimnisvolle Höhlen und Wasserfälle und die Völkerstämme des Nordens mit ihrer einzigartigen Kultur. Einer der bekanntesten Tempel in Nordthailand ist der
Doi Suthep, der eine wunderbare Aussicht über die Stadt bietet. Hoch auf einem Berg gelegen, kann er entweder mit einer Zahnradbahn (Fahrpreis: 5 BHT) oder über eine Treppe mit 400 Stufen erreicht werden.
Ausflüge: Verschiedene Dörfer in Stadtnähe sind für einheimische Kunstgewerbeartikel bekannt; im Mae-Sa-Tal gibt es eine »Elefantenschule« und eine Orchideenfarm; längere Touren führen zum
Doi Inthanan National Park und nach
Chiang Rai in der Nähe des Mekong-Flusses und des Goldenen Dreiecks. Die größte Stadt im
Goldenen Dreieck ist
Mae Sai an der Grenze zu Myanmar. Hier kann man burmesische Waren wie Teppiche, Gewürze und Kräuter preiswert erstehen.
Strände:
Aktueller Hinweis: Die durch das Seebeben vor der indonesischen Insel Sumatra am 26.12.2004 ausgelöste Flutwelle richtete im südwestlichen Küstengebiet Thailands (vor allem in der Zone Khao Lak (Wiederaufbauarbeiten sind im Gange)) sowie den vorgelagerten Inseln (Phuket (inzwischen wieder nutzbar), auf der östlichen Seite von Phi Phi (der Norden ist vollständig intakt) schwere Schäden an. Strandnahe Hotels und Infrastruktur in einem ca. 200 Meter breiten Küstenstreifen wurden besonders betroffen, der Wiederaufbau schreitet voran. Südlich von Bangkok am Golf von Thailand liegen
Pattaya, Südostasiens bekanntester Badeort, und das weniger überlaufene Ferienzentrum
Bang Saen. Nicht weit enfernt ist
Koh Samet, eine unberührte Insel, die leicht per Boot (Fahrzeit 30 Min.) von
Rayong erreicht werden kann. Eine ca. zweistündige Autofahrt von Bangkok entfernt liegen
Cha'am und
Hua Hin. Hua Hin war einst ein königlicher Badeort und erfreut sich momentan wieder zunehmender Beliebtheit.
Zahlreiche beliebte Ferienziele liegen am Indischen Ozean. Die Insel
Phuket ist durch einen Damm mit der Südwestküste Thailands verbunden. In den letzten Jahren sind auf dieser Insel zahlreiche Hotels aus dem Boden geschossen, so daß Phuket allmählich Pattaya den Anspruch auf die »Nummer Eins« unter den Feriengebieten Südostasiens streitig macht. Es gibt aber immer noch einige menschenleere Strände und abgelegene Buchten. Die eindrucksvollen Tempelanlagen von
Angkor Wat (s.
Kambodscha) können mit der neuen Verbindung von
Bangkok Airways bequem erreicht werden.
In der
Phang Nga Bay, die von Phuket aus leicht zu erreichen ist, ist der Ausblick auf das Meer und die umliegenden Inseln wirklich atemberaubend. Ca. 3500 Inseln (
Hongs) sind über die ganze Bucht verteilt. Die felsigen Inseln bieten in ihrem Inneren einer reichhaltigen Fauna und Flora ein Zuhause. Bis vor kurzem gab es keinen Zugang zu den Hongs, so daß sich die Natur ohne jeglichen menschlichen Einfluß entwickelte. Ein Veranstalter bietet spezielle Kanuausflüge, mit denen man durch Felsspalten und Höhlen das Innere besuchen kann.
Songkhla im Süden des Landes am Golf von Thailand liegt etwa 1300 km von Bangkok entfernt; ein reizvoller, freundlicher Ferienort mit chinesischem Flair, ideal für Erholungssuchende. Weiter nördlich im Golf von Thailand liegen die idyllischen Inseln
Koh Samui und
Koh Phangan mit feinem Sandstrand, zahlreichen Kokosnußplantagen und erfrischenden Wasserfällen. Wenn sie auch kein Geheimtip mehr sind, stellen sie doch eine gute Alternative zu den größeren Touristenzentren dar.
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Essen & Trinken: Es gibt sowohl europäische als auch asiatische Restaurants. Thailändisches Essen ist äußerst schmackhaft und scharf gewürzt; in den meisten Restaurants wird jedoch berücksichtigt, daß Europäer scharfes Essen nicht gewöhnt sind. Vor allem
Pri-Kee-Noo, kleine rote oder grüne Pfefferschoten, sind von Neuankömmlingen mit äußerster Vorsicht zu genießen. Diese werden meist in einer Vinaigrette zum Hauptgericht serviert. Zu den Spezialitäten zählen
Tom Ka (Kokosmilchsuppe mit
Makroot-Blättern,
Lemon Grass, Ingwer sowie Huhn oder Krabben); Reis mit
Kaeng Pet (scharfer »Roter« Curry mit Kokosmilch, Kräutern, Knoblauch, Pfefferschoten, Krabbenpaste, Koriander und anderen Gewürzen);
Kaeng Khiaw (»Grüner« Curry mit Auberginen, Rind oder Huhn);
Gai Yang (Grillhähnchen) und
Kao Pat (Reispfanne mit Krabben, Huhn- und Schweinefleisch, Zwiebeln, Eiern und Safran). Diese Gerichte werden oft mit Zwiebeln, Gurken, Sojasoße und Pfefferschoten serviert. Unter den Nachspeisen sind
Salim (süße Nudeln in Kokosmilch) und
Songkaya (Pudding aus Kokosmilch, Ei und Zucker, oft in einer Kokosnußschale serviert) besonders zu empfehlen. Lecker zum Frühstück sind auch Mangos mit süßem Reis (in Kokosmilch gekocht), die allerdings nur während der Mangoernte von März bis Mai angeboten werden. Weitere exotische Obstsorten sind
Papaya, Jackfruit,
Mangosteens,
Rambutans,
Pomelos (süße Grapefruit) und vor allem
Durians, die von Ausländern (die man hier
»Farangs« nennt) wegen ihres eigenartigen Geruchs entweder heiß geliebt oder geradezu verabscheut werden. Man sollte jedoch beachten, daß zahlreiche Hotels die Aufbewahrung von Durians im Zimmer nicht zulassen. In thailändischen Restaurants ißt man mit Löffel und Gabel, in chinesischen Restaurants mit Stäbchen oder auf Wunsch mit Messer und Gabel. In Restaurants werden meist vor dem Essen heiße oder kalte Erfrischungstücher zum Händeabwischen gereicht.
Getränke: Kokosmilch wird direkt aus der Schale angeboten. Neben zahlreichen anderen einheimischen Getränken sind vor allem
Singha-Bier und
Sang Thip-Whisky eine Kostprobe wert.
Nachtleben: Bangkoks Nachtleben ist weltberühmt; Nachtklubs, Straßencafés, klassische Tanztheater und Kinos sind bis spät in die Nacht geöffnet.
Einkaufstips: Besonders schöne Mitbringsel sind thailändische Seide und Baumwollstoffe, Lederwaren, Silber, Keramik mit grüner
Celadon-Glasur, Puppen, Masken, Lackarbeiten sowie Artikel aus Bambus und Bronze. Der Wochenendmarkt in Bangkoks
Chatuchak Park ist herrlich zum Stöbern und Staunen, hier ist von echten Antiquitäten bis hin zu Kampffischen alles erhältlich. Maßgeschneiderte Kleidung ist ebenfalls zu empfehlen und kann innerhalb von wenigen Tagen angefertigt werden.
Öffnungszeiten der Geschäfte: Mo-Sa 10.00-19.00 Uhr (Kaufhäuser), 08.00-21.00 Uhr (kleinere Läden). Die meisten Geschäfte haben auch sonntags geöffnet.
Sport: Schwimmen und
Tauchen sind beliebt an den weitläufigen Stränden und auf den Inseln. Bereits mit der Taucherbrille erhält man einen einmaligen Einblick in die klare, bunte Unterwasserwelt; Ausrüstungen zum
Tiefseetauchen stehen vor allem in den Feriengebieten zum Verleih.
Wasserskifahren kann man hauptsächlich in Pattaya und im Binnenland auf dem Chaophraya bei Nonthaburi und Pakred in der Nähe von Bangkok.
Jet-skis stehen in den Urlaubsorten zum Verleih. In den meisten Urlaubsgebieten gibt es auch
Golfplätze. An vielen Stränden wird
Paragliding angeboten.
Publikumssport: Boxkämpfe werden an drei Abenden der Woche sowie Samstag nachmittags im Lumphini-Stadion veranstaltet, im Ratchadamnoen-Stadion viermal die Woche.
Pferderennen finden alle zwei Wochen sonntags im
Royal Bangkok Sports Club und sonntags im
Royal Bangkok Turf Club statt.
Flugdrachenkampf ist ein Sport, den es nur in Thailand gibt, in Bangkok kann man den Veranstaltungen von Ende Februar bis Anfang Juni im
Pramane-Park (Bangkoks größtem Park) beiwohnen.
Veranstaltungskalender: In Thailand finden über das ganze Jahr verteilt unzählige Feiern und Festivitäten statt. Einige davon, wie beispielsweise
Songkran, das alte Thai Neujahr (im April),
Visaka Puja, ein buddhistisches Fest (im März), sowie
Loi Krathong (im November) werden landesweit gefeiert, während andere lediglich auf bestimmte Regionen beschränkt sind. Ein detaillierter Veranstaltungskalender ist von der
Tourism Authority of Thailand erhältlich (s.
Kontaktadressen).
13.-23. Jan. 2005 Internationales Film-Festival, Bangkok.
13.-15. Febr. Blumenfest, Chiang Mai.
14. Febr. Hochzeit unter Wasser, Trang.
1.-30. März Treibender Markt, Damoen Saduak.
6. März Magha Puja (buddhistisches Fest), That Phanom.
25. März Magha Puja, Bangkok.
3.-4. Apr. Phanom Rung Kirmes, Phanom Rung.
13.-15. Apr. Songkran, das alte Thai Neujahr (im April), Chiang Mai und versch. Orte.
24. Apr. Wimaya Nattakan Ton und Licht-Show, Nakhon Ratchasima.
4. Mai Visakha Puja, versch. Orte.
7.-9. Mai Raketenfest, Yasothon.
31. Jul.-1. Aug. Kerzenfest, Ubon Ratchathani.
31. Jul.-1. Aug. Tak Bat Dok Mai, Saraburi.
8.-12. Sept. Elefanten-Polo, Hua Hin.
4.-5. Okt. Langbootrennen auf dem Mekong, Nakhon Phanom.
13.-22. Okt. Vegetarierfest, Trang.
14.-22. Okt. Vegetarierfest, Phuket.
27. Okt. Wasserbüffelrennen, Chon Buri.
23.-29. Okt. Bootsprozession, Nakhon Phanom.
28. Okt. Naga Feuerbälle, Nong Khai.
6.-7. Nov. Bootsrennen, Buri Ram.
10.-14. Nov. Phimai-Fest, Prasat Hin Phimai.
Land & Leute: Die traditionellen Gebräuche in Thailand sind seit Jahrhunderten kulturellen Einflüssen aus China, Indien und neuerdings auch aus dem Westen ausgesetzt. Westlichen Besuchern gibt man oft zur Begrüßung die Hand, Thailänder werden auf traditionelle Art begrüßt, mit aneinandergelegten Handflächen, wobei die Fingerspitzen nach oben zeigen, und leichter Verbeugung. Westliche Besucher sollten sich nicht scheuen, Thailänder auf die traditionelle Weise zu begrüßen. Buddhistische Mönche werden stets auf diese Art gegrüßt. Nahaufnahmen mit dem Fotoapparat dürfen nicht ohne Einwilligung der Mönche gemacht werden. Die königliche Familie genießt grenzenlosen Respekt, und ihre Handlungen werden niemals in Frage gestellt. Besucher sollten dies berücksichtigen und in keiner Weise Kritik üben. Im allgemeinen sind Thailänder sehr zurückhaltende Menschen und verlieren nur selten die Ruhe. Westliche Besucher sollten beachten, daß nur Kinder Ärger und Frustration zum Ausdruck bringen dürfen. Ein Erwachsener, der sich so verhält, »verliert sein Gesicht«. Geduld und Ruhe sind an der Tagesordung. Vor dem Betreten eines Privathauses oder eines Tempels werden die Schuhe ausgezogen. Man sollte nie mit dem Finger auf Personen oder Gegenstände zeigen oder Thailänder, insbesondere Kinder, am Kopf berühren. Freizeitkleidung ist überall akzeptabel, selten wird von Männern erwartet, daß sie einen Anzug tragen. Ein traditionelles thailändisches Hemd ist für Männer die beste Bekleidung für besondere Anlässe. Badekleidung gehört an den Strand, »oben ohne« wird ungern gesehen. Rauchen ist fast überall gestattet.
Trinkgeld: Die meisten Hotels berechnen 10% Bedienungsgeld und 11% Regierungssteuer. Taxifahrer erwarten kein Trinkgeld.
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Klima: In Thailand gibt es drei Jahreszeiten: Heiß ist es von März bis Mai/Juni. Regnerisch (Monsun) von Juni/Juli bis September/Oktober. Kühler ist es von November bis Februar. An der Ostküste des südlichen Isthmus tritt der Monsun von November bis März auf, an der Westküste (Phuket) von März bis Oktober. Die heißesten Temperaturen kommen in den nordwestlichen Ebenen vor. So kann es gegen Ende der heißen Jahreszeit in Chiang Mai im Norden Thailands heißer werden als in Bangkok, allerdings mit bedeutend geringerer Luftfeuchtigkeit.
Reisen nach Thailand können auch während der Regenzeit unternommen werden. Die ideale Reisezeit ist allerdings von November bis Februar, da die Temperaturen in der kühleren Jahreszeit immer noch als sehr warm eingestuft werden können.
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